Die Auszeichnung geht in diesem Jahr an das Falkensteiner Hotel Montafon. Zwei weitere Hotels haben es auf das Siegertreppchen geschafft. Der Preis wurde bei der 196+ Forum-Fachkonferenz verliehen.
Jährlich verleiht das 196+ Forum den Award "Hotelimmobilie des Jahres". Im Rahmen der Fachkonferenz wurde die Auszeichnung 2023 im Hotel Der Bayerische Hof in München überreicht. Siegeg ist das Falkensteiner Hotel Montafon.
Aus 33 Hotelbewerbungen aus sieben europäischen Ländern hatte die interdisziplinär besetzte 18-köpfige Jury zehn Nominierte aus drei Ländern gewählt. "Dieses Jahr gab es unter den Bewerbungen eine unglaubliche Bandbreite. Auch die Dichte der Qualität war erstaunlich", sagte Andreas Martin, Jury Vorsitzender. Insgesamt würden sich immer mehr Ferienhotels bewerben. Ein Grund dafür ist laut Michael Widman, Initiator des 196+ Forums, das gestiegene Interesse von Investoren am Leisure-Segment. So würden dort auch mehr Hotels entwickelt werden.
Von den zehn Nominierten wurden die folgenden drei Hotels ins Finale gewählt:
"Die drei Finalisten haben eines gemeinsam: Sie wirken sich positiv auf die jeweiligen Standorte aus und bringen sie weiter voran", führte Martin aus. "Die drei völlig unterschiedlich konzipierten Hotelbetriebe zeigen uns bereits im ersten Betriebsjahr, welche wichtigen wirtschaftlichen Impulse gut geführte Hotellerie für die Entwicklung eines Standortes und einer Region leisten kann."
Hotelimmobilie des Jahres 2023: Falkensteiner Hotel Montafon
Das Hotel überzeugte die Jury unter anderem durch die Bauweise eines zentral gelegten Allgemeinbereichs des Hotels mit zwei schräg darauf platzierten Zimmerflügeln und die damit gelungene Integration des Gebäude in die Topographie. "Das Hotel ergänzt das Hotelangebot in der Ferienregion Schruns-Tschagguns im oberen Segment und zieht damit auch eine neue Gästestruktur in die Region", so Martin. Widman fügte hinzu: "Die Jury war sich einig: Das Hotel ist das richtige Produkt am richtigen Ort. Es wertet die Region auf."
Das Hotel ist Mitglied der "Leading Hotels of the World" und das erste Fünfsterne-Familienhotel in Montafon. Ein wichtiger Aspekt des Hauses ist die Bauweise und nachhaltige Energieversorgung. Es strebt seit Eröffnung einen klimaneutralen Betrieb an. Für die Architektur zeichnet das Innsbrucker Büro von Snohetta verantwortlich. Das auf junge Familien ausgerichtet Hotel bietet 123 Zimmer, eine 1.700 Quadratmeter große Wellness- und Wasserwelt sowie einen separaten Adults-Only Sauna- und Spa-Bereich.
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Steckbrief Falkensteiner Hotel Montafon
- Standort: Montafon, Österreich
- Eigentümer: Illwerke vkw
- Betreiber: Falkensteiner Hotels & Resorts
- Architektur: Snohetta Studio Innsbruck
- Innenarchitektur: Vudafieri Saverino Partners Mailand
- Bauzeit: 19 Monate
- Zimmer: 123
Die weiteren Finalisten
Hotel Goldene Rose
Das Hotel in Dinkelsbühl blickt auf eine vielfältige Geschichte zurück. Das aus dem 15. Jahrhundert datierende Kofpgebäude wurde als erstes von den heutigen Besitzern Harald Mack und Bernhard Friedrich erworben. Nach und nach kauften sie auch die vier dahinter angrenzenden Liegenschaften. Aus der Vielfalt der verschiedenen Gebäude ein einheitliches und zeitgenössisches Raumkonzept zu entwickeln, war die größte Herausforderung der Revitalisierung und Umnutzung. Für die Innenarchitektur des 57-Zimmer-Hotels waren die Architekten von Noa verantwortlich.
Von Tophotel erhielt das Hotel dieses Jahr den Newcomer Award 2023 in der Kategorie "Hotel-Opening Leisure". In Kombination mit Dachboden-Spa, Hotel-Gastronomie sowie einem Konzert- und Kinosaal fand die Jury den gelungenen Spagat zwischen Bestand und Moderne besonders beeindruckend.
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Steckbrief Hotel Goldene Rose
- Standort: Dinkelsbühl, Deutschland
- Eigentümer: ICV GmbH
- Betreiber: Hezelhof GmbH
- Architektur: Simpert Holzl, Haberlein
- Innenarchitektur: Noa, Studio Bozen
- Bauzeit: 33 Monate
- Zimmmer: 57
Scandic München Macherei
Das Hotel unterstützt die Philosophie des gemischt genutzten Quartiers "Die Macherei" mit den Konzept "your friend in town" und einem Industrial Chic Interior Design. Die Außen- und Innenarchitektur des Gebäude nehmen Bezug auf den ehemaligen Industriestandort einer Ziegel-Brennerei. Federführend waren dabei Architekt Matthias Hollwich von HWKN Architekten und das Team von Koncept Stockholm. sar
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Steckbrief Scandic München Macherei
- Standort: München, Deutschland
- Eigentümer: Bayerische Versorgungskammer
- Betreiber: Scandic Hotels Deutschland GmbH
- Architektur: HWKN Hollwich Kushner Architects
- Innenarchitektur: Koncept Stockholm
- Bauzeit: 28 Monate
- Zimmer: 234