Die Lage der Kur- und Heilbäder in Sachsen hat sich nach der Corona-Krise wieder verbessert. In mancher Hinsicht gibt es aber dennoch weiterhin Wettbewerbsnachteile.
Dennoch bleibe die Situation weiter herausfordernd: Nach der monatelangen Schließung der Gesundheitsbäder und Therapieeinrichtungen bei weiterlaufenden Kosten während der Corona-Pandemie, sind laut Böhme keinerlei Rücklagen mehr für Investitionen oder Sanierungen vorhanden. "Hinzu kommen die gestiegenen Kosten in fast allen Bereichen, vor allem Energie und Personal." Oftmals seien die Preise in den Bädern angehoben worden. Trotzdem reichten die Einnahmen der Kommunen für den hohen finanziellen Aufwand zum Erhalt des Status als Kurort nicht mehr aus.
Sachsens Kurorte fordern Sonderlastenausgleich
Im Vor-Corona-Jahr 2019 hatten laut dem Verband rund 720.000 Gäste die Heil- und Kurbäder Sachsens besucht, 3,5 Millionen Übernachtungen wurden gezählt. Bei der zweitägigen Tagung beraten bis Freitag rund 40 Teilnehmer über die Entwicklung in den 14 staatlich anerkannten Kurorten. dpa/sr