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StartFood & BeverageF&B Heroes: Digitalisierungsstrategien für die Gastronomie

F&B HeroesDigitalisierungsstrategien für die Gastronomie

Corona-Regeln, Personalknappheit, steigende Kosten und verändertes Gästeverhalten haben den Druck zur Digitalisierung in der Gastronomie verschärft. Viele Gastronomen hätten das erkannt und seien bereit zu investieren. Doch wo beginnen? Die F&B Heroes geben Tipps.

Um Gastronomen auf ihrem Weg zu mehr Digitalisierung zu unterstützen, hat das Beratungs-Managementunternehmen für das Gastgewerbe, die F&B Heroes, Empfehlungen zusammengestellt.

Strategie mit messbaren Zielen festlegen

Wer digitalisieren möchte, sollte sich an seinen Schwerpunkten orientieren. Die F&B Heroes haben die relevanten Schwerpunkte identifiziert: Personal, Einkauf, Küche, Service und kaufmännische Verwaltung. Inhaber oder Geschäftsführer sollten sich fragen, wo für sie das höchste Potential für optimierte Prozesse, Zeit- und Kostenersparnis liegt. Und wo am effektivsten an der Produktivitäts- und Effizienzschraube gedreht werden kann. Die F&B Heroes empfehlen folgendes Vorgehen: Die angestrebten Ziele anhand von Planzahlen quantifizierbar machen, die ausgewählten Bereiche festlegen und die Vorgehensweise im Team abstimmen.

Einarbeitungszeit für digitale Tools einplanen

Durch smarte Tools können Prozesse optimiert, die Gästezufriedenheit gesteigert und die Wettbewerbsfähigkeit erhöht werden. Aber ein digitales Tool ist kein Selbstläufer, so die Experten. Der Umgang mit ihm muss erklärt und trainiert werden. Die F&B Heroes vergleichen ein digitales Tool mit einem Mitarbeiter: Es braucht drei Monate Einarbeitungszeit.

Tools mit höchstem Mehrwert auswählen

Außerdem müssen jede Führungskraftfür ihren Betrieb entscheiden, in welchen Bereichen Digitalisierung und Automation die höchste Arbeitserleichterung bedeuten und welche Systeme beziehungsweise Tools den größten Mehrwert bieten. Hohe Effekte zur Steigerung von Produktivität und Effizienz liegen im digitalen Mitarbeitermanagement, beim Einkauf, in der Küche sowie bei Touchpoints mit dem Gast durch digitale Bestell- und Bezahlprozesse sowie intelligente Tischreservierungssysteme, so das Beratungsunternehmen.

Digitale Tools

Die F&B Heroes zeigen sieben Möglichkeiten auf, wie man seine Gastronomie stärker digitalisieren kann.

1. Digitale Personalplanung

Der Personalbereich stellt hohe Anforderungen an das Management. Personalsoftware wie E2N und Gastromatic unterstützen laut den F&B Heroes bei der Personalplanung- und verwaltung, Dienstplanerstellung und beim Controlling. Davon würden Betriebe und Mitarbeiter profitieren, die ihre bevorzugten Arbeitszeiten oder Freitage via Smartphone eintragen können. Durch eine digitalisierte Mitarbeiterkommunikation könne eine Zeitersparnis von bis zu 50 Prozent erreicht werden. Neben dem Marktführer Whatsapp gibt es eine Reihe alternativer Messenger Dienste (Slack, Signal, Telegram), über die Mitarbeiter und Führungskräfte zu verschiedenen Themen gut miteinander kommunizieren können, so F&B Heroes.

2. Digitales Rechnungswesen

Ab einer gewissen Unternehmensgröße fallen im Backoffice viele Verwaltungsaufgaben an. Arbeitserleichterung könne die Umstellung auf ein digitales Rechnungswesen bringen: weniger Aufwand, dafür mehr Transparenz und Kontrolle, mobiles Arbeiten inklusive. Als Anbieter führen die F&B Heroes HGK Backoffice und Allinvos auf.

3. Online Lieferantenbestellungen reduziert Verwaltungsaufwand

Laut Angaben des Beratungsunternehmens nutzen Lieferanten oft unterschiedliche Bestellporzesse: Order per Telefon, Fax, per Email oder online. In der Praxis bedeutet dies viele individuell zu bedienende Kommunikationswege mit hohem Zeitaufwand. Zwei digitale Tools sollen den kompletten Prozess mobil, schnell und sicher machen: Bei Choco oder Cheflist erfolgt der gesamte Wareneinkauf über eine App. Voraussetzung: Die Lieferanten sind an die Plattform angeschlossen. Ein ähnliches Angebot für Getränke biete Kollex an. Kollex umfasst laut den F&B Heroes das gesamte Warenangebot der Getränkegroßhändler.

4. Intelligente Reservierungssysteme

Reservierungssysteme wie OpenTable sind laut den Experten weit verbreitet. Einen anderen Weg nehme die App Aleno. Sie automatisiert den Prozess von der Reservierung bis zur Gästebewertung. Die Platzierung der Gäste erfolgt hier mit Hilfe von künstlicher Intelligenz, ohne dass das System programmiert werden muss. Auch variable Kapazitäten oder Überbuchungen können in Aleno automatisiert werden. Zusätzlich bietet die App weitere digitale Services im Bereich Schichten-Management, Branding, Controlling und Marketing. Die Daten würden beim Gastronomen verbleiben, der über Systeme und Restaurants hinweg alles digital erfassen, verbinden und analysieren kann.

5. Den Bezahlprozess für Gästegruppen vereinfachen

Die Bestellungsannahme und das Abkassieren der Rechnung können zeitintensive Prozesse sein. Die Bestellungsannahme sei die beste Gelegenheit, durch Beratung Zusatzverkäufe und Mehr-Umsatz zu generieren, eine Bindung zum Gast aufzubauen und so einen positiven Eindruck zu hinterlassen. Dieser Touchpoint sollte nach Auffassung der Experten bei Full-Service-Restaurants nicht aus der Hand gegeben werden. Anders sei das beim Bezahlen.

Eine Möglichkeit sei Billplease. Gäste können dabei, ohne eine App zu installieren, am Tisch einen QR-Code scannen, sofort ihre Rechnung sehen und später getrennt oder zusammen per Smartphone bezahlen. Die Zahlung wird automatisch im Kassensystem verbucht und der Tisch wird geschlossen, wenn alles beglichen wurde.

6. Mit Self-Ordering Servicekomfort bieten

Durch kontaktlose Prozesse wie es So’Use anbietet, können Quick Service Restaurants das Serviceerlebnis optimieren, wie die F&B Heroes mitteilen. Bei So‘Use haben die Gäste die Möglichkeit, per Smartphone am Tisch Speisen und Getränke auszuwählen, mit drei Klicks zu bestellen und online zu bezahlen. Eine App wird nicht benötigt.

7. Weniger Betriebskosten, gleichbleibende Qualität und mehr Effizienz durch Systemküchen 

Gastronomen, die ein neues Restaurant an den Start bringen wollen oder ihre Küche umbauen, sollten laut F&B Heroes den Einsatz einer Systemküche in Betracht ziehen. Die Anfangsinvestition sei vergleichbar mit der für eine herkömmliche Restaurantküche, die Systemküche biete aber einige Vorteile. Durch die digitale Steuerung der Abläufe werden Prozesse vereinfacht, eine gleichbleibende Qualität der Speisen wird gewährleistet und eine schnelle Fertigung erreicht, so die Experten. Bei der Entscheidung für eine Systemküche müsse der Gastronom für sich klären, welches Geschmacksbild er seinen Gästen bieten will und wie die Effizienz damit in Einklang zu bringen ist.

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Die F&B Heroes GmbH ist eine Beratungs- und Managementunternehmen für das Gastgewerbe, den Handel und die Immobilienwirtschaft. Das Unternehmen ist spezialisiert auf die Entwicklung, Optimierung und das Management nachhaltig erfolgreicher Gastronomie-Konzepte.


 

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