Das Hotel gegenüber des Wiener Stadtparks vereint zeitgenössisches und lokales Design mit historischer Architektur. Beim Umbau des Palais wurde ein besonderes Augenmerk auf österreichisches Handwerk gelegt.
Das Fünfsternehotel öffnete Anfang des Jahres und befindet sich in den ehemaligen Palais Henckel von Donnersmarck und Palais Leitenberger direkt an der Wiener Ringstraße. Das Interior Design der 31 Zimmer und 80 Suiten sowie der öffentlichen Bereiche soll zeitgenössisches Design und Geschichte vereinen. Beim Umbau und Design des Hotels sei besonderer Wert darauf gelegt worden, mit lokalen Unternehmen zu arbeiten, die auf hochwertige Materialien setzen.
Ein Beispiel: der Naturstein "Bianco Creme", der auf einer Fläche von 11.000 Quadratmetern in allen Badezimmern und den öffentlichen Bereichen des Hotels verlegt wurde. Bezogen wurde der Stein, der ursprünglich aus der Türkei kommt, vom österreichischen Familienunternehmen Breitwieser. Dieses begann vor mehr als 50 Jahren mit der Erzeugung von Betonwaren und ist heute eines der größten Unternehmen Österreichs, das für die Verarbeitung und den Handel von exklusiven Natursteinen aus aller Welt bekannt ist.
Das Eichenparkett im Hotel wurde in Salzburg produziert und ist in allen Zimmern und Suiten, den "Heritage Sälen" sowie im Café Elias in einer Variation aus Fischgrät & Dielenboden verlegt worden. Der Gussterrazzo wiederum, der als fugenloser Terrazzo im Restaurant "Donnerstmarkt" zu finden ist, kommt aus Carrara, Italien. Die zwei verarbeiteten Sondermuster wurden speziell für das Palais hergestellt und seien somit nirgendwo anders auf der Welt zu finden.
Ehemaliger Bestand im Fokus
Bei den Fenstern und Türen stand nach Angaben des Hotels die detailgetreue Nachbildung des ehemaligen Bestands im Fokus. Unter Einhaltung aller wärme- und schalltechnischen Anforderungen und zeitgemäßer Funktionen sei eine Brücke zwischen historischen Elementen und modernem Design gelungen. Die denkmalgeschützen Türen wurden von einer Werkstatt in Oberösterreich überarbeitet, wobei die oberste Holzschicht heimische Rüster ist. Bei allen anderen Elementen besteht die Oberfläche aus Eichenholz, welche in unterschiedlichen Beiztönen gehalten ist. red/sar
Almanac Hotels
Almanac Hotels ist ein Teil des Unternehmensverband der Familie Haselbacher und wurde vom ehemaligen österreichischen Profi-Basketballer Herbert Haselbacher gegründet. Gemeinsam mit seiner Tochter Tina Haselbacher verantwortet er die Entwicklung und Leitung der Marke Almanac Hotels, welche sich als Trendsetter in der Hotelindustrie positioniert.
Almanac Hotels besteht aus zwei Marken: Almanac und Almanac X. Almanac Hotels sind exklusive Luxushotels, mit einer Leidenschaft für das Kreieren von ganzheitlich inspirierenden Erlebnissen und besonderen Momenten. 2018 eröffnete das Almanac Hotel in Barcelona, im März 2023 folgt die Eröffnung in Wien, ein weiteres Haus in Prag steht auf der Agenda. In den kommenden Jahren sollen weitere Luxus-Boutique Hotels in europäischen Metropolen eröffnet werden.