Expansion Alpami bringt Tiny Houses ans fränkische Mainufer

Jedes der sieben Tiny Houses hat einen eigenen Außenbereich mit Sitzplätzen und Blick auf den Main.
Jedes der sieben Tiny Houses hat einen eigenen Außenbereich mit Sitzplätzen und Blick auf den Main. © Alpami

Das Münchner Unternehmen erweitert sein Portfolio nach Norden: Auf dem Gelände eines früheren Holzwerks sind sieben Tiny Houses mit Fasssauna und Mainblick entstanden.

In Wipfeld bei Würzburg hat die Münchner Hospitality-Gruppe Alpami ihr neues Tiny House Village eröffnet, das aus sieben Unterkünften besteht. Erst im Juni hatte das Unternehmen in München das Boutiquehotel Alpami Glockenbach an den Start gebracht.

Für die Gruppe ist der Standort ein Novum. Die meisten ihrer Häuser liegen im Alpenraum, das Alpami Mainwerk ist nun die nördlichste Destination im Portfolio. Zugleich soll es als Vorbild für weitere Tiny House Villages dienen.

Vom Holzwerk zum Rückzugsort

Die Tiny Houses stehen auf dem Gelände der ehemaligen Holzwerke Gleitsmann, deren Geschichte bis ins Jahr 1909 zurückreicht. Über Jahrzehnte wurde auf dem Areal Holz verarbeitet. Alpami hat die Flächen gepachtet und ihnen eine neue Nutzung gegeben. Die Geschichte des Ortes sollte sichtbar bleiben: Name, Beschilderung und Gestaltung erinnern bewusst an das alte Holzwerk. Bereits am Eingang verweist ein hölzernes Schild mit dem Schriftzug „Alpami Mainwerk“ auf die frühere Nutzung.

Die sieben Unterkünfte sind in Holzbauweise errichtet. Große Glasfronten bringen Tageslicht in die Innenräume, helles Holz und zurückhaltende Farben bestimmen die Gestaltung. Jedes Haus verfügt über einen eigenen Außenbereich mit Sitzplätzen und Blick auf den Main. Ergänzt wird das Angebot durch eine Fasssauna mit Panoramafenster und Ausrichtung auf den Fluss und die gegenüberliegenden Hügel.

Das Alpami-Gründerteam: (von links) Benedikt Walz, Maximilian Couch und Julian Bauer.
Das Alpami-Gründerteam: (von links) Benedikt Walz, Maximilian Couch und Julian Bauer. - © Alpami

Naturerlebnis mit Hotelservice

Mit dem Mainwerk will Alpami sein Produktportfolio gezielt ausbauen. Viele Gäste suchen laut dem Unternehmen ein Erlebnis in der Natur, ohne auf Komfort zu verzichten. Glamping, Tiny Houses und kleine Hüttendörfer würden deshalb seit Jahren an Bedeutung gewinnen. Gefragt seien Ruhe, Platz und ein besonderer Ort, aber auch gutes Design, ein bequemes Bett und eine unkomplizierte Anreise.

Die Hospitality-Grupp betreibt aktuelle Mehr als 40 Tiny-House-Einheiten. Hinzu kommen Glampingzelte in Tirol sowie Chalets im Alpenraum und im Schwarzwald. Allen Angeboten gemeinsam sei der Anspruch, Natur mit gutem Design und dem Service eines Hotels zu verbinden. red/sar

Über Alpami

Alpami steht für „Alpen Amigos“. Die inhabergeführte Hospitality-Gruppe aus München wurde von Maximilian Couch, Julian Bauer und Benedikt Walz gegründet und ist an keine Marke oder Kette gebunden. Mit „Amigos“ sind nicht nur die Gründer gemeint, sondern auch Gäste, Mitarbeitende, Eigentümer und Partner. Das Unternehmen betreibt mehr als 250 Beherbergungseinheiten in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Italien, darunter das Boutiquehotel Alpami Glockenbach in München, Häuser in Wien und am Starnberger See und ein Businesshotel in Zug. Eigentümern bietet Alpami Pacht, Managementverträge oder die Übernahme des Betriebs an.