Im Krallerhof erprobten 40 Mitarbeitende ein dreimonatiges Longevityprogramm. Gastgeberin Michaela Altenberg erläutert, warum sie ihnen eigene Erfahrungen mit dem Thema ermöglichen wollte und welche Lehren sie daraus gezogen hat.
Über Ernährung, Retreats und Regenerationsangebote beschäftigt sich der Krallerhof seit Längerem mit Longevity für seine Gäste. Nun hat das Fünfsternehotel in Leogang den Blick auf das eigene Team gerichtet: 40 Mitarbeitende nahmen freiwillig an einem dreimonatigen Gesundheitsprojekt teil. Gastgeberin Michaela Altenberger, zugleich Leiterin des Longevity-Programms des Hauses, erläutert, warum sie ihnen eigene Erfahrungen mit dem Thema ermöglichen wollte, wie das Programm im Hotelalltag funktionierte und was sich nach drei Monaten über seinen Nutzen sagen lässt.
Tophotel: Frau Altenberger, Longevity ist in der Hotellerie angekommen. Was bedeutet der Begriff für Sie beziehungsweise den Krallerhof?
Michaela Altenberger: Für mich geht es nicht darum, das Leben um jeden Preis zu verlängern. Entscheidend ist, möglichst lange gesund zu bleiben. Wir sind kein Gesundheitshotel, aber Regeneration ist ein wichtiger Teil dessen, was wir Gästen anbieten. Beim Frühstück können sie sich zum Beispiel mit Ernährung beschäftigen und Neues ausprobieren, ohne auf etwas verzichten zu müssen. Wer tiefer einsteigen möchte, kann das in unseren Retreats tun. Wir wollen Möglichkeiten aufzeigen, nicht Lebensweisen vorschreiben.
Warum wollten Sie den Longevity-Ansatz auch für Mitarbeitende erfahrbar machen?
Weil Longevity bei uns lebendig sein soll und keine Marketingaktion. Mitarbeitende können ein Thema leichter vermitteln, wenn sie selbst einen Zugang dazu haben. Deshalb wollten wir ihnen nicht nur Wissen darüber geben, was wir Gästen anbieten, sondern die Möglichkeit, sich mit der eigenen Gesundheit auseinanderzusetzen. Das Projekt sollte zugleich zeigen: Was wir für Gäste entwickeln, ist uns auch für die Menschen wichtig, die hier arbeiten …
>> Mehr dazu erfahren Sie in der neuen Tophotel Ausgabe 10-11/2026.

