Die Hotelkette unterstützt und fördert Geflüchtete, stellt ihnen zum Beispiel Dolmetscher zu Seite und hilft ihnen, eine Ausbildung zu absolvieren.
Marriott International will in den nächsten drei Jahren mehr als 1.500 Geflüchtete in ihren Hotels in Europa einstellen. Marriott-International-Chef Anthony Capuano sagte: "Wir wollen treibende Kraft für das Gute sein und an unseren Standorten einen positiven und nachhaltigen Einfluss auf die Gesellschaft haben." Das sei teil der Willkommenskultur von Marriott, für Gäste als auch Mitarbeitende.
So sollen auch Menschen unterstützt werden, die seit Beginn des Krieges aus der Ukraine geflüchtet sind. In den Marriott Hotels in Europa hätten bisher knapp tausend Geflüchtete einen Arbeitsplatz erhalten. Die Hotelkette unterstützt und fördert Geflüchtete, stellt ihnen zum Beispiel Dolmetscher zur Seite und hilft ihnen, eine Ausbildung zu absolvieren und einen Arbeitsplatz im Hotel zu finden.
Beispiel aus der Praxis
Ein Beispiel des Engagements der Hotelkette: Die junge Ukrainerin Lidia Tomshivska. Sie war nach Beginn des Krieges aus ihrem Heimatland nach Deutschland geflohen. In rund einem Jahr habe sie nahezu fließend Deutsch gelernt und konnte sich in der Hotelfachschule einschreiben. Inzwischen arbeitet Tomshivska im Leipzig Marriott Hotel.
Auch in den USA engagiert sich Marriott für die Integration geflüchteter Menschen. Dort hätten seit dem Jahr 2016 rund tausend Geflüchtete innerhalb mehrerer Programme und Initiativen, zum Beispiel Hospitality Link, im Gastgewerbe ein neues berufliches Zuhause gefunden. Am Weltflüchtlingstag Mitte Juni hatte die Hotelkette mitgeteilt, in den nächsten Jahren weitere 1.500 Flüchtlinge einzustellen. Insgesamt haben rund 40 multinationale Unternehmen dieses Versprechen gegenüber den Vereinten Nationen (UN) abgegeben. red/sr