Mit der Villa Viva Holzmarkt entsteht bis 2027 ein weiterer Standort der Social-Hospitality-Marke von Viva con Agua. General Manager wird ein erfahrener Hotelier.
Die Social-Hospitality-Marke Villa Viva hat die operative Leitung ihres zweiten Standorts besetzt. Oliver Domnick wird als General Manager sowohl die Pre-Opening-Phase als auch den laufenden Betrieb des neuen Gästehauses in Berlin-Friedrichshain verantworten. Der erste Villa-Viva-Standort hatte Ende 2023 in Hamburg eröffnet.
Stationen in renommierten Hotels
Domnick bringt langjährige Erfahrung aus unterschiedlichen Segmenten der Hotellerie mit. Zu seinen bisherigen Stationen zählen das Hotel Louis C. Jacob sowie das Kempinski Hotel Atlantic, beide in Hamburg. Zudem war er in verschiedenen Boutique- und Lifestyle-Hotels tätig und als selbstständiger Betreiber des Hotels und Restaurants Ole Liese in Schleswig-Holstein aktiv. Zuletzt begleitete er als Direktor die Eröffnung des Lighthouse Hotel & Spa der Heimathafen Hotels und arbeitete anschließend bei Hirmer Hospitality/Travel Charme als Director of Pre-Opening & Product.
„Mich motiviert die Idee, Projekte mit Sinn zu gestalten, Menschen zu vernetzen und positive Erlebnisse zu schaffen, die über den Moment hinauswirken“, sagt Oliver Domnick. „Die Villa Viva vereint genau diese Werte. Gemeinsam mit dem Team möchten wir einen offenen Ort schaffen, an dem Gastfreundschaft, Kultur und gesellschaftliches Engagement selbstverständlich zusammengehören.“
Auch Benjamin Adrion, Initiator von Viva con Agua und Geschäftsführer der Villa Viva Hamburg, freut sich über den Neuzugang: „Oliver Domnick bringt genau die Mischung aus unternehmerischer Erfahrung, Gastgeberqualitäten und werteorientierter Führung mit, die wir für die Villa Viva Berlin gesucht haben. Er verkörpert, dass es bei der Villa Viva um weit mehr geht als um ein Hotel.“
Villa-Viva-Kosmos wächst
Das neue Haus soll Anfang 2027 im genossenschaftlich organisierten Holzmarkt-Quartier in Berlin-Friedrichshain öffnen und mehr als 150 Zimmer umfassen. Die Hotelmarke, hinter der die gemeinnützige Organisation Viva con Agua steckt, versteht sich als offener Begegnungsort für Reisende, Anwohnerinnen und Anwohner sowie die kreative Community des Areals. Ein Großteil der erwirtschafteten Gewinne soll in internationale Trinkwasserprojekte fließen. Das Sozialunternehmen setzt sich seit knapp 20 Jahren für den weltweiten Zugang zu sauberem Trinkwasser und sanitärer Grundversorgung ein.
Beim Bau der Villa Viva Holzmarkt setzen die Verantwortlichen auf den KfW-55-Standard. Zum Einsatz kommen Wärmepumpentechnik, Photovoltaik, Batteriespeicher sowie Holzbauweise und Recyclingmaterialien. Ergänzend sind begrünte Dach- und Fassadenflächen geplant. Die Finanzierung des Projekts erfolgt bewusst ohne Spendengelder. Das Eigenkapital stammt von privaten Investoren, die sich in der sogenannten Shareholder Gang am Holzmarkt zusammengeschlossen haben. Als Ankerinvestor fungiert die Schweizer Eckenstein-Geigy Stiftung. red/sar