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StartHotel+TechnikGastro & KücheÜberbrückungshilfe III: Gastronomen können sich digitale Infrastruktur fördern lassen

Überbrückungshilfe IIIGastronomen können sich digitale Infrastruktur fördern lassen

Die Bundesregierung hat das Reglement der Überbrückungshilfe III aktualisiert. Neben der vollen Fixkostenerstattung können Unternehmen ihre digitale Infrastruktur einmalig fördern lassen. Darauf weisen Gerassimos Miaris, Geschäftsführer des Kassensystemanbieters Etamio und Wirtschaftsprüfer Hélio Rodrigues der Kanzlei H. Rodrigues hin.

Ganz konkret haben Antragsstellende etwa aus der Gastronomie demnach durch die Anpassung seit dem 1. April die Möglichkeit, 100 Prozent der Zuschüsse für Digitalisierung zu erhalten, einmalig bis zu 20.000 Euro, bei einem Umsatzrückgang von mehr als 70 Prozent. Bislang waren es 90 Prozent bei einem Umsatzrückgang von mehr als 70 Prozent.

Somit seien Investitionen in die Digitalisierung ab sofort auch ohne eigene Beteiligung möglich, wie die beiden Unternehmen mitteilen. „Trotz der hohen Fördersummen haben viele Betreiber diesen Schritt aufgrund der ´Eigenbeteiligung´ nicht gewagt. Außerdem spielte die Unsicherheit vieler Berater eine wesentliche Rolle, da nicht klar war, welche Produkte förderbar waren“, stellt Gerassimos Miaris, Geschäftsführer von Etamio klar.

Förderbare Produkte besser definiert

Konkrete und verlässliche Aussagen zu förderbaren Produkten waren von der Bundesregierung nicht zu bekommen, so die beiden Unternehmen. Selbst Steuerberater hätten auf Nachfrage keine rechtlich verbindliche Aussage erhalten. Durch die neuen Ergänzungen bekomme die Branche jetzt eine genaue Vorstellung zu Hardware, die durch die Zuschüsse zur Digitalisierung abgedeckt sind.

Wörtlich heißt es in den aktualisierten FAQs (wir berichteten hier genauer zu den Aktualisierungen): „Förderungsfähig sind auch Anschaffungen und Erweiterung von elektronischen Aufzeichnungssystemen im Sinne des § 146a Abgabenordnung (AO)“. Somit zählen auch Kassensysteme dazu, wie die beiden Unternehmen ausführen. Außerdem zähle Zubehör jeglicher Art inklusive entsprechender Software wie etwa Küchenmonitore oder iPads dazu.

Eigenkapitalzuschuss von bis zu 40 Prozent der betrieblichen Fixkosten

Besonders erfreut zeigt sich Wirtschaftsprüfer Hélio Rodrigues von der Kanzlei H.Rodrigues über den Eigenkapitalzuschuss. Dieser solle der im Rahmen der Neuerungen der Überbrückungshilfe III besonders hart getroffenen Wirten finanzielle Unterstützung bieten. Anspruch darauf hätten Unternehmen, die ab November 2020 mindestens drei Monate einen Umsatzrückgang von mindestens 50 Prozent vorweisen.

Der Anspruch belaufe sich ab dem dritten Monat auf 25 Prozent, im vierten auf 35 und im fünften Monat auf 40 Prozent. Der Eigenkapitalzuschuss beziehe sich auf die Fixkostenpositionen von Nummer 1 bis 11 der förderfähigen Fixkosten im Sinne der FAQs.

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