Ranking „The 50 Best Hotels 2026“: DACH-Duo schafft den Sprung

The 50 Best Hotels Gewinner Gruppenfoto
Die Gewinnerinnen und Gewinner der „The 50 Best Hotels 2026“ bei der Preisverleihung in Paris. © JenDeBerigny

St. Moritz und Wien sind in der neuen Weltrangliste vertreten: Das Badrutt’s Palace und das Hotel Sacher Wien zählen zu den 50 besten Hotels 2026. Für deutsche Häuser reicht es erneut nicht für eine Platzierung.

Mit zwei Häusern ist die DACH-Region in der jetzt in Paris präsentierten Rangliste „The 50 Best Hotels 2026“ vertreten. Deutschland bleibt hingegen auch bei der vierten Ausgabe des Rankings ohne Eintrag. Bereits zuvor hatte die Organisation die Plätze 51 bis 100 veröffentlicht – dort war kein Haus aus Deutschland, Österreich oder der Schweiz vertreten.

Schweiz und Österreich in der Hauptliste

Besonders deutlich verbessert hat sich das Badrutt’s Palace. Im vergangenen Jahr war das Traditionshaus aus St. Moritz noch auf Rang 52 der erweiterten Liste geführt worden. Nun gelingt der Sprung in die weltweite Bestenliste auf Platz 36. Zusätzlich erhielt das Schweizer Hotel den „SeiBellissimi Art of Hospitality Award". Mit der Auszeichnung würdigt die Organisation Servicequalität, Liebe zum Detail und das Gästeerlebnis.

Auch das Hotel Sacher Wien kann sich gegenüber dem Vorjahr steigern. 2025 lag das Wiener Traditionshaus auf Platz 49, 2026 erreicht es Rang 42. Österreich und die Schweiz sind damit jeweils mit einem Hotel vertreten. Für Deutschland bleibt der erste Einzug in die weltweite Rangliste weiter aus.

>> Die vollständige Liste der Plätze 50 - 1 der World´s Best 50 Hotels 2026 (PDF)

Rosewood Hong Kong erneut an der Spitze

An der Spitze des weltweiten Rankings steht – wie bereits im Vorjahr – das Rosewood Hong Kong. Das Luxushotel am Victoria Harbour belegt zum zweiten Mal in Folge Rang eins, nachdem es 2024 noch auf Platz drei lag. Hinter dem Rosewood Hong Kong folgen zwei Hotels aus Bangkok: Das Capella Bangkok steigt von Platz drei auf Rang zwei, das Four Seasons Bangkok at Chao Phraya River belegt Platz drei. Auf Rang vier liegt das Atlantis The Royal in Dubai, das zugleich als bestes Hotel im Nahen Osten und als bestes Strandhotel ausgezeichnet wurde.

Das europäische Spitzenhotel ist das Passalacqua am Comer See auf Platz fünf. Das italienische Boutiquehotel gewinnt den Titel als Best Boutique Hotel zum dritten Mal in Folge. Insgesamt ist Europa mit 21 Häusern die am stärksten vertretene Region im Ranking, gefolgt von Asien mit 18 Hotels.

Italien und Frankreich prägen Europas Auswahl

Italien und Frankreich stellen jeweils sechs Hotels in den Top 50. Neben dem Passalacqua gehören dazu unter anderem das Four Seasons Firenze auf Platz 12, Casa Maria Luigia in Modena auf Rang 18 sowie das Bulgari Roma auf Platz 32. Casa Maria Luigia ist zugleich die höchste Neueinsteigerin und erhält den Lavazza Highest New Entry Award.

Frankreich ist vor allem mit Häusern in Paris präsent: Das Hôtel de Crillon steigt auf Platz 14, das Le Bristol folgt auf Rang 19 und das Cheval Blanc Paris auf Platz 20. Neu in der Liste ist das Plaza Athénée auf Platz 41. Das Hôtel du Couvent in Nizza erreicht Rang 38 und wird mit dem Johnnie Walker Art of Design Award ausgezeichnet.

Zehn neue Hotels in der Liste

Die Rangliste umfasst 2026 zehn Neueinsteiger aus sieben Destinationen:

  • Casa Maria Luigia, Modena (Platz 18) – zugleich Gewinner des Lavazza Highest New Entry Award
  • San Ysidro Ranch, Santa Barbara (Platz 22)
  • The Peninsula Istanbul, Istanbul (Platz 31)
  • Patina Osaka, Osaka (Platz 33) – ausgezeichnet mit dem Nikka Best New Hotel Award
  • Portrait Milano, Mailand (Platz 39)
  • Plaza Athénée, Paris (Platz 41)
  • Amangiri, Canyon Point, Utah (Platz 45)
  • Aman Nai Lert, Bangkok (Platz 48)

Außerdem kehren drei Häuser in die Rangliste zurück:

  • Hotel du Cap-Eden-Roc, Antibes (Platz 44)
  • Mount Nelson, Kapstadt (Platz 34)
  • Nihi Sumba, Sumba Island (Platz 35)

Mehr als 800 Stimmen

Die Liste wird von der Academy von The 50 erstellt, deren mehr als 800 anonyme Mitglieder aus Hotellerie, Reisejournalismus, Lehre, Geschäftsreisen und dem Luxusreisemarkt stammen. Jedes Mitglied kann sieben Hotels wählen, die es innerhalb eines dreijährigen Bewertungszeitraums besucht hat. Die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Deloitte begleitet das Verfahren als unabhängiger Prüfer.

Die Ausgabe 2026 ist die vierte Hotelrangliste der Organisation. Erstmals fand die Preisverleihung nicht in London, sondern in Paris statt. Die Marke, die früher unter dem Namen 50 Best firmierte, tritt seit September als The 50 auf. red/ik