Deutschlands beste Nachwuchsköchin steht fest: Svea Marie Kropp aus dem The Fontenay hat den Wettbewerb des VDK für sich entschieden.
Im Finale des Rudolf Achenbach Preises 2026 in der Frankfurter Naxoshalle hat sich Svea Marie Kropp vom Hotel The Fontenay in Hamburg den ersten Platz gesichert. Auf den zweiten Rang kam Leonie Maier vom Bio-Fine-Dining-Restaurant 1950 in Hayingen, Dritte wurde Shakhrizoda Bakhodirova vom Landhotel Voshövel in Schermbeck.
Finale in besonderer Wettbewerbskulisse
Der gemeinsam mit dem Verband der Köche Deutschlands (VKD) ausgerichtete Wettbewerb fand erneut in der ehemaligen Industriehalle in Frankfurt statt. Die sechs Finalteilnehmenden hatten sich zuvor in Halbfinals in Düsseldorf, Fulda und Osnabrück mit Drei-Gang-Menüs qualifiziert.
Am ersten Finaltag mussten die Kandidaten ihr theoretisches Wissen über Fachfragen und Warenerkennung unter Beweis stellen. Am zweiten Tag bereiteten sie innerhalb von sechs Stunden in Foodtrucks ein Drei-Gang-Menü sowie Fingerfood zu. Eine zusätzliche Herausforderung: Der Warenkorb wurde erst unmittelbar vor dem Kochen bekanntgegeben.
Die Finalteilnehmenden 2026
1. Platz: Svea Marie Kropp | The Fontenay, Hamburg | 3. Lehrjahr
2. Platz: Leonie Maier | 1950 Bio-Fine-Dining-Restaurant, Hayingen | 3. Lehrjahr
3. Platz: Shakhrizoda Bakhodirova | Landhotel Voshövel GmbH, Schermbeck | 2. Lehrjahr
4. Plätze:
Dennis Weinert | Traube Tonbach, Baiersbronn | 3. Lehrjahr
Isabelle Hatesuer | Gasthaus Müller, Barsinghausen/Göxe | 3. Lehrjahr
Maike Hohndorf | Dorint Hotel Frankfurt/Oberursel | 3. Lehrjahr
Wettbewerb wird jünger und weiblicher
„Wer unseren Wettbewerb über die Jahre verfolgt hat, wird festgestellt haben: Er ist moderner, digitaler und jünger geworden – und auch deutlich weiblicher“, betonte Katrin Achenbach, Enkelin des Firmengründers und Wettbewerbsinitiators Rudolf Achenbach, bei der Siegerehrung.
Auch das VKD-Präsidium mit Joachim Elflein und Thorben Grübnau hob die Bedeutung des Wettbewerbs für den Kochnachwuchs hervor: „Viele ehemalige Teilnehmende haben beeindruckende Wege eingeschlagen – und vielleicht haben wir heute schon die nächsten großen Persönlichkeiten unserer Branche kennengelernt. Darauf sind wir als Verband besonders stolz.“
Seit 2025 dürfen Auszubildende des zweiten und dritten Lehrjahrs antreten. Laut den Veranstaltern befand sich rund ein Drittel der Halbfinal-Teilnehmenden 2026 im zweiten Ausbildungsjahr, eine Teilnehmerin schaffte es sogar bis ins Finale. „Mut, Talent und Neugier hängen nicht vom Ausbildungsjahr ab. Entscheidend sind Motivation, Ehrgeiz und der Wille, etwas zu gestalten", sagte Katrin Achenbach bei der Siegerehrung.
Die Jury 2026
Anne Brandes | Restaurant Cornelia Poletto, Hamburg
Alexander Oos | Inhaber Wein- und Tafelhaus, Trittenheim an der Mosel
Hans-Peter Achenbach | Geschäftsleitung Achenbach Delikatessen Manufaktur, Sulzbach
Lisa Angermann | Inhaberin Restaurant Frieda, Leipzig
Max Herzog | Senior Executive Chef Culinary Excellence Gate Gourmet GmbH Deutschland
Bernhard Kampmann | Geschäftsführer Schlichte Hof und Kampmann Catering & Event, Bielefeld
Förderpreise für die Finalisten
Alle Finalteilnehmenden erhielten Geld- und Sachpreise von Partnern der Gastronomiebranche. Zusätzlich vergab die Deutsche Hotelakademie Förderpreise für Fort- und Weiterbildungen.
Die Siegerin erhielt einen Gutschein im Wert von 4.000 Euro, die Zweit- und Drittplatzierten jeweils Gutscheine über 2.000 Euro. Darüber hinaus zeichnete Transgourmet Deutschland Leonie Maier mit dem „Natura Better Use Award“ für nachhaltiges Arbeiten aus. Der Sonderpreis ist mit 500 Euro dotiert. red/sar