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StartAufmacherSteuertipp::5 Tipps, wie Sie Gehälter optimieren können

Steuertipp5 Tipps, wie Sie Gehälter optimieren können

Gute und engagierte Mitarbeiter zu finden und zu halten ist nicht einfach. Dabei ist Geld allein nicht alles, aber ohne eine entsprechende Bezahlung ist natürlich keine Fachkraft zu begeistern. 5 Tipps, wie Sie Gehälter optimieren und dabei Lohnnebenkosten sparen können.

Wichtig ist grundsätzlich: Die genannten Benefits müssen zusätzlich zum ohnehin geschuldeten Arbeitslohn gewährt werden, eine Gehaltsumwandlung scheidet somit aus.

1. Job-Rad

Mit steigenden Temperaturen füllen sich die Straßen wieder mit Fahrradfahrern. Das kann auch der Arbeitgeber fördern, denn ein Job-Rad bereitzustellen, auch in der E-Variante, ist mittlerweile komplett lohnsteuer- und sozialversicherungsfrei möglich. Dies gilt sowohl für die Fahrten zwischen Wohnung und erster Tätigkeitsstätte als auch für Privatfahrten. Achtung: Für Elektrofahrräder, die verkehrsrechtlich als Kraftfahrzeuge einzustufen sind, gelten andere Regelungen.

2. Job-Ticket

Nutzen Mitarbeitende den öffentlichen Personennahverkehr, um zur Arbeit zu gelangen, kann der Arbeitgeber auch das bezuschussen. Gleiches gilt für die unentgeltliche oder verbilligte Nutzung eines Job-Tickets. Allerdings wird im Gegenzug dann die als Werbungskosten abziehbare Entfernungspauschale des Mitarbeiters gemindert.

3. Fahrtkostenersatz

Nutzt der Mitarbeiter einen privaten Pkw für den Weg zur Arbeit, kann sich der Arbeitgeber an den Kosten beteiligen. Bis zur Höhe der Entfernungspauschale kann er dann eine Pauschalbesteuerung in Höhe von 15 Prozent (zzgl. Solidaritätszuschlag und ggf. zzgl. Kirchensteuer) vornehmen, mit der Folge, dass die pauschalierten Zuschüsse sozialversicherungsfrei bleiben. Auch hier mindert sich dann jedoch der Werbungskostenabzug des Arbeitnehmers.

4. Sachbezüge

Mit Sachbezügen kann der Arbeitgeber seinem Mitarbeiter seit Jahresanfang nicht mehr nur 44 Euro, sondern bis zu 50 Euro monatlich lohnsteuer- und sozialversicherungsfrei zuwenden. Das gilt jedoch nicht für zweckgebundene Geldleistungen, nachträgliche Kostenerstattungen, Geldsurrogate und andere Vorteile, die auf einen Geldbetrag lauten. Sachbezüge in Form von Guthaben- und Gutscheinkarten bis zu 50 Euro im Monat sind nur dann steuer- und sozialversicherungsfrei, wenn der Kartenanbieter die Voraussetzungen des § 2 Abs. 10 Zahlungsdiensteaufsichtsgesetz erfüllt.

5. Smartphones, Tablets, ­Internetgebühr

Auch die Überlassung von betrieblichen Smartphones, Tablets und Co. an Mitarbeitende zur privaten Nutzung ist lohnsteuer- und sozialversicherungsfrei. Dies gilt unabhängig vom Verhältnis der beruflichen zur privaten Nutzung und vom Wert der überlassenen Technik. Daneben können Telefon- und Internetkosten der Mitarbeiter in Höhe des beruflichen Anteils lohnsteuer- und sozialversicherungsfrei ersetzt werden. Aus Vereinfachungsgründen sind ohne Einzelnachweis bis zu 20 Prozent des Rechnungsbetrags, höchstens 20 Euro monatlich möglich.


Zur Autorin

StB Monika Brüning vom ETL Adhoga Verbund aus Schwerin ist spezialisiert auf die Beratung von Hotels und Gaststätten.


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