Das Luxusresort setzt künftig auf "Oracle Opera Cloud". Mit der Umstellung will das Haus seine Betriebsabläufe stärker automatisieren.
Schloss Elmau in Krün hat "Oracle Operaa Cloud" als neue technologische Basis für zentrale Managementprozesse eingeführt. Zum Einsatz kommen das Property-Management-System (PMS) "Opera Cloud" sowie das "Sales and Events Management". Ziel sei es, administrative Abläufe zu automatisieren und verschiedene Services stärker miteinander zu verknüpfen.
Der Wechsel erfolgte nach jahrzehntelanger Nutzung einer anderen Property-Management-Lösung. Gemeinsam mit Oracle Hospitality überarbeitete das Resort seine bestehenden Prozesse, anstatt die bisherige Arbeitsweise lediglich in die Cloud zu übertragen. Mehr als 100 Mitarbeiter wurden auf die neue Lösung vorbereitet.
50 Prozent weniger Aufwand in der Reservierung
Seit der Einführung wurden nach Angaben des Resorts unter anderem Abläufe in den Bereichen Reservierungen, Gästekommunikation und Reporting automatisiert. Besonders deutlich zeige sich der Effekt in der Reservierungsabteilung: Dort konnte der Arbeitsaufwand laut Schloss Elmau um 50 Prozent reduziert werden.
Die dadurch gewonnene Zeit soll den Mitarbeitern vor allem für den persönlichen Kontakt mit den Gästen zur Verfügung stehen. „Die eigentliche Chance der Cloud-Technologie besteht nicht darin, die bisherige Arbeitsweise zu reproduzieren“, sagt Dietmar Mueller-Elmau, CEO und Eigentümer von Schloss Elmau. Vielmehr gehe es darum, Prozesse neu zu denken und Routineaufgaben zu reduzieren.

Cloud als Basis für komplexen Resortbetrieb
Die Anforderungen des Hauses gingen dabei über den klassischen Hotelbetrieb hinaus. Schloss Elmau verbindet den Hotelbetrieb unter anderem mit einem Konzertprogramm, Tagungen, Freizeitaktivitäten und weiteren Gästeerlebnissen. Für das Veranstaltungsmanagement kommt deshalb zusätzlich "Oracle Sales and Events Management" zum Einsatz.
Über die Integrationsfunktionen der Oracle Hospitality Integration-Platform sollen sich zudem spezialisierte Anwendungen und Services miteinander verbinden lassen. Damit will das Resort seine technologische Infrastruktur flexibler an die eigenen betrieblichen Anforderungen anpassen.
Das Resort ist Mitglied von The Leading Hotels of the World und verfügt unter anderem über einen Konzertsaal, mehrere Restaurants und einen Spa-Bereich. red/nz