Nach sechs Monaten Bauzeit ist die historische Villa am Biberacher Bismarckring als Gastronomiebetrieb eröffnet worden. Hinter dem Projekt stehen die Lerch Genusswelten.
Die Lerch Genusswelten haben die historische Villa am Bismarckring 42 in Biberach offiziell eröffnet. In rund sechs Monaten Bauzeit wurde das denkmalgeschützte Gebäude aus dem Jahr 1915 umfassend saniert und als neuer Gastronomiebetrieb positioniert. Hinter dem Projekt stehen Geschäftsführer Maximilian Lerch, das Architekturbüro Humm Zalenga Velic Part sowie Schmid Bau aus Baltringen.
Eröffnung mit Gästen aus Wirtschaft und Politik
Zum Opening begrüßte Maximilian Lerch gemeinsam mit seiner Familie und seinem Team geladene Gäste aus Wirtschaft, Politik und Stadtgesellschaft sowie Projekt- und Umsetzungspartner.
Die Villa verbindet künftig historische Architektur mit moderner Gastronomie. Die Küche setzt auf internationale Einflüsse mit regionalen Akzenten. Im Innenbereich stehen rund 60 Sitzplätze zur Verfügung, ergänzt durch eine großzügige Gartenterrasse. Darüber hinaus bietet das Haus drei flexibel nutzbare Tagungs- und Veranstaltungsräume für bis zu 60 Personen. Diese sind für Hochzeiten, Familienfeiern, Meetings, Seminare und kleinere Veranstaltungen vorgesehen und mit moderner Technik ausgestattet.
Historische Substanz behutsam modernisiert
Im Mittelpunkt der Sanierung stand der sensible Umgang mit der denkmalgeschützten Bausubstanz. In enger Abstimmung mit dem Landesamt für Denkmalpflege Tübingen wurde das Gebäude technisch modernisiert und architektonisch neu interpretiert. Die Bauarbeiten begannen Ende November 2025. Trotz hoher technischer Komplexität, innerstädtischer Logistik und umfangreicher denkmalpflegerischer Vorgaben sei das Projekt innerhalb von rund sechs Monaten weitgehend fertiggestellt worden. „Es wurde versucht, so wenig wie möglich in das denkmalgeschützte Bauwerk einzugreifen“, erklären die Verantwortlichen der ausführenden Baufirma. Von der ursprünglichen Bausubstanz sei nahezu alles erhalten geblieben.
An der Umsetzung waren neben den beiden federführenden Büros rund 15 bis 20 regionale Handwerksbetriebe sowie sechs Fachplanungsbüros beteiligt. Eingebunden waren unter anderem Fachbetriebe aus den Bereichen Elektro und Sanitär, Trockenbau und Malerarbeiten, Parkettsanierung, Schreiner- und Fliesenarbeiten sowie Gartengestaltung.
Gestalterisch verbindet die Villa historische Eleganz mit modernem Komfort und zeitgemäßer Atmosphäre. Blickfang des Hauses ist der großzügige Gastraum mit von der Decke schwebenden Glasblättern und filigranen Kettenvorhängen. Diese Elemente verleihen dem Raum Leichtigkeit und strukturieren zugleich die offene Raumgestaltung. red/sar