Konzept Nachhaltiges Boutiquehotel eröffnet in Weiden am See

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Bei der Planung des Nils am See lag der Fokus vor allem auf Aspekten und dem Zusammenspiel von Nachhaltigkeit und Design. © Christian Husar

Nach eineinhalb Jahren Bauarbeiten ist es soweit: das autark-konzipierte Hotel Nils am See im österreichischen Burgenland öffnet seine Türen.

Bei der Gestaltung der 66 Zimmer wurde auf gedeckte Farben, den Einsatz von Naturmaterialien, insbesondere Holz, und das Spiel mit Licht- und Deko-Elementen gesetzt. Das Haus wurde von den Architekten Halbritter & Hillerbrand geplant.

Für das Interior Design zeichnet Jürgen Hamberger vom Innenarchitektur-Büro Mezza-Maiso verantwortlich, der dieses federführend mit Stefan Bayer, einem der beiden Gesellschafter des Nils, umgesetzt hat.

"Das Konzept des Hauses ist nachhaltig, achtsam und abwechslungsreich zugleich", sagt Alexander Youssef, General Manager des Nils am See. "Ein Hide-Away-Place in der Natur in unmittelbarer Ausflugsnähe zu Wien, Budapest und Bratislava."

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    © Nils am See
    Beim Interior wurden primär nachhaltige, recycelbare Materialien verwendet.
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    © Christian Husar
    V.l.: die beiden Gesellschafter Stefan Bayer sowie Lucas-Maximilian Lammel und General Manager Alexander Youssef.
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    © Christian Husar
    Einblicke in ein Doppelzimmer im neu eröffneten Nils am See.
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    © alexlangphoto
    Natürliche Farben und Naturmaterial prägen die 66 Zimmer.
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    © Christian Husar
    Für das Interior Design arbeitete Jürgen Hamberger vom Innenarchitektur-Büro Mezza-Maiso mit Gesellschafter Stefan Bayer zusammen.
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    © Christian Husar
    Der 360-Grad Blick auf der Rooftop-Terasse.
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    © alexlangphoto
    Ein Blick in das Schlafzimmer und Badezimmer im Boutiquehotel.

Der Außenbereich mit beheiztem Pool und Direktzugang zum Seebad Weiden kann in den Sommermonaten als ein zusätzliches Asset der Anlage dienen. Eine weitere Besonderheit soll es auf dem Dach des dreistöckigen Gebäudes geben: Eine 360-Grad Rooftop-Terrasse mit Blick auf den Schilfgürtel, das Weinbaugebiet und den Neusiedler See.

Nachhaltiges Gesamtkonzept

Wesentlicher Teil der Planung sowie weiteren Umsetzungen auch im operativen Betrieb des Hauses war die Kombination aus nachhaltigen Ansätzen und Design. Eine Photovoltaik-Anlage liefert ganzjährig einen Großteil des verbrauchten Stromes – zugekaufte Anteile bestehen zu 100 Prozent aus Ökostrom aus der Region. Die Wärmepumpen unterhalb des Areals liefern Warmwasser und Heizwärme für die gesamte Anlage – inklusive der Waschmaschinen. Dadurch sollen rund 40 Prozent der Energie beim Waschprozess eingespart werden.

Sämtliche Essensabfälle aus der Küche werden in einem unterirdischen Tank gesammelt und zu Biodiesel verwertet. Bei der Anreise mit dem Auto stellt das Hotel 17 Stromtankstellen in der Tiefgarage für die Beladung zur Verfügung. Die zum Teil begrünte Fassade soll für Kühlung sorgen und so Lebensraum für verschiedene Tierarten schaffen.

Auch bei der Einrichtung des Hotels war dem Betreiberteam die Zusammenarbeit mit möglichst regionalen Unternehmen und der Einsatz nachhaltiger beziehungsweise recycelter Materialien wichtig. Dies zeigt sich beispielweise bei den Stehlampen in den Zimmern, deren Schirme aus recyceltem Meeresplastik gefertigt wurden. ik