Tracking-Tools helfen beim Sammeln und bei der Analyse von nützlichen Daten aus dem Internet. Doch was genau steckt hinter dem Begriff „Tracking“, und wie können Hoteliers daraus einen Mehrwert ziehen?
Im Mittelpunkt des Trackings stehen sogenannte "Cookies". Die Bezeichnung kommt daher, dass diese "digitalen Kekse" sozusagen "Datenkrümel" hinterlassen, die genau auf einzelne Nutzer zurückzuführen sind. Webdienste können die entstehenden Nutzer-Informationen über den Speicher des Browsers sichern und bei jedem weiteren Besuch des Nutzers abrufen.
Tracking-Tools wie Google Analytics nutzen diese "digitale Krümelspur": Sobald ein Cookie gesetzt wurde, kann das Nutzungsverhalten des Besuchers nachverfolgt werden, da er nun wiedererkannt wird.
Auch Hoteliers profitieren von diesen Maßnahmen, indem diese Daten in aufbereiteter Form an sie weitergegeben werden, sodass sie mit einem Klick genau nachverfolgen können, wie sich ihre Website-Besucher verhalten. Die Ergebnisse des Hotel Digital Score Branchen-Reports 2021 zeigen, dass 43 Prozent von mehr als 14.000 analysierten Privathotels bereits eine Tracking-Möglichkeit auf ihrer Website implementiert und damit den Grundstein für ein Data-Driven-Onlinemarketing gelegt haben.
Data-Driven-Onlinemarketing
Anhand von Tracking-Tools können Hoteliers erfahren, über welchen Kanal Nutzer auf ihre Website zugreifen und welche Maßnahme (SEO, SEA, Social Media) zu diesem Zugriff führte. Auch werden hier Links zu der Website und Direktzugriffe berücksichtigt, um eine umfassende Aussage zur Performance zu treffen. Aus diesen Daten lässt sich schließlich ableiten, wie zielführend die Onlinemarketing-Aktivitäten sind und welche bestehenden Maßnahmen optimiert werden können.
Tipps, um das Onlinemarketing mithilfe von Tracking-Tools zu optimieren:
- Sparen Sie Geld! Tools wie Google Analytics ermöglichen es, Kampagnen in Echtzeit zu prüfen und sie durch das Nachjustieren von Budgets profitabler zu halten.
- Lernen Sie Ihre Nutzer kennen! Neben Nutzerverhalten können Tracking-Tools auch Aussagen zu demografischen Merkmalen treffen. Berücksichtigen Sie diese bei der Ausrichtung Ihrer Kampagnen.
- Unternehmensinterne Zugriffe filtern. Interne Zugriffe können die Auswertung verfälschen. Wenden Sie deshalb einen Filter an, welcher interne IP-Adressen ausschließt.
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