Opening Locke-Hotel öffnet in Berlin

Eröffnet im Juni: Das Locke at East Side Gallery. © Nicholas Worley

Das Locke at East Side Gallery ist neben zwei Hotels in München das dritte deutsche Haus der Gruppe. Wir zeigen den Neuzugang in einer Fotostrecke.

Die Neueröffnung bietet 176 Studioapartments, alle ausgestattet mit Küchenzeile und Wohnbereich. Viele davon haben Zugang zu einem privaten Balkon mit Blick auf den Fluss oder die Skyline. Integriert in das Hotel sind darüber hinaus ein Co-Working-Space für Gäste und auswärtige Besucher, ein Deli mit Coffee-Shop sowie die Audiophile-Bar und das Restaurant "Anima". Das neue Locke bietet außerdem Konferenz- und Veranstaltungsräume mit einer angeschlossenen Dachterrasse sowie ein Fitnessstudio im achten Stock mit Blick auf die Berliner Mediaspree.

Interior Design soll an Berlin erinnern

Entworfen wurde das Locke at East Side Gallery von Matthew Grzywinski von Grzywinski+Pons in Anlehnung an die direkte Umgebung – die Berliner Mauer, die Spree und die angrenzenden Parks. Jede Wohnung kombiniert neutrale Töne, natürliche Texturen und Beton mit Farbakzenten.

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    Die Neueröffnung bietet 176 Studioapartments.
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    Entworfen wurde das Locke at East Side Gallery von Matthew Grzywinski von Grzywinski+Pons.
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    Die Apartments kombinieren neutrale Töne und natürliche Texturen.
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    Dekoration im Hotel.
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    Die Apartments kombinieren neutrale Töne, natürliche Texturen und rohen Beton mit Farbakzenten. Die Wände in den Zimmern sind zum Teil mit Holz vertäfelt und im Badezimmer soll eine Trennwand aus gebranntem Glas an die Oberfläche der Spree erinnern.
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    Die Apartments sind ausgestattet mit Küchenzeile und Wohnbereich.
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    Auch die Bäder zeichnen sich durch besonderes Design aus.
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    Das neue Hotel in Berlin ist das dritte Haus von Locke in Deutschland.
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    Eröffnet im Juni: Das Locke at East Side Gallery.

In den Zimmern wurden die Wände mit Holzverkleidungen versehen, während die Badezimmer mit einer Trennwand aus gebranntem Glas ausgestattet sind, das an die Oberfläche der Spree erinnern soll. Die Bäder sind mit schwarzem Glas verkleidet, die Wände und Decken bestehen aus Sichtbeton, dessen Strenge durch eine pudrige Oberfläche abgemildert wurde. Die gesamte Ausstattung der Zimmer ist geprägt von Wärme und besonderen Texturen. Kurkuma-farbene Stühle, pastellfarbene Spiegel und geflochtene Grasteppiche stehen im Kontrast zu Wildleder- und Rattanelementen. 

Im Erdgeschoss sind die Wände zwischen Café, Bar und Restaurant, der Empfangslounge und den Co-Working-Spaces unterbrochen – ein kompositorisches Konzept, das auf die Überreste der Berliner Mauer anspielen soll. Eingebaute Sitzgelegenheiten und Pflanzgefäße sind aus lokalen Ziegeln gefertigt, die aus recyceltem Sand und Kalk bestehen.

Musik trifft auf Kulinarik

Gastronomischer Mittelpunkt des Hotels ist das Restaurant Anima, in dem Kulinarik und Musik verbunden werden. Es ist inspiriert von den japanischen "Kissaten" –Cafés, die den Gästen ein Musikerlebnis boten, noch bevor Hi-Fi zum Massenmarkt wurde, wie Locke das Konzept beschreibt. Das auf soziale Partizipation ausgerichtete Konzept spiegelt sich zudem im Speisen- und Getränkeangebot wider, das zum Teilen einladen soll. Eric Jafari, Chief Development Officer und Creative Director bei Edyn, der Mutterkonzern von Locke: "Als besonderen Glücksfall betrachten wir die Partnerschaft mit der Konzept-Bar und dem Restaurant Anima, die der Auftakt für viele weitere Kooperationen mit lokalen Unternehmen sein wird. Unser Ziel ist es, einen Raum zu schaffen, in dem die Gäste vollständig in die Kultur der Stadt eintauchen können." sar