Das mit 10.000 Euro dotierte Preisgeld geht an die HR & Training Executive aus dem Althoff Grandhotel Schloss Bensberg. Die Alfred Brenner Stiftung würdigt damit erneut ein junges Hotellerie-Talent.
Gespannte Stille vor der Enthüllung der Siegerurkunde in der Orangerie von Brenners Park-Hotel & Spa in Baden-Baden: Gewinnerin des 19. Alfred Brenner Stipendiums ist Laura Goldmann, HR & Training Executive im Althoff Grandhotel Schloss Bensberg. Die 23-Jährige überzeugte die Jury mit ihrer Zielstrebigkeit und Hands-on-Mentalität, ihrer Passion für Human Resources und ihrem umfangreichen sozialen Engagement. „Ich habe die zwei Tage, die wir hier alle erleben durften, als unheimliche Bereicherung gesehen, ebenso das Netzwerken und die Möglichkeit, wertvolle Kontakte zu knüpfen“, so Goldmann in ihren Dankesworten.
Laura Goldmann hat eine Ausbildung zur Hotelfachfrau sowie ein Duales Studium – BA Tourismuswirtschaft mit dem Schwerpunkt Hotelmanagement an der IU Bad Honnef abgeschlossen und absolviert derzeit ein berufsbegleitendes Masterstudium in Human Resource Management an der FOM Bonn. Darüber hinaus ist sie eingetragene Ausbilderin für die Ausbildungsberufe Hotelfach & Restaurants und Veranstaltungsgastronomie (AEVO) der IHK Köln.
Acht Finalisten
Aus insgesamt 35 Bewerbungen kamen in diesem Jahr folgende acht Kandidaten in die Endrunde des Wettbewerbs um das Alfred Brenner Stipendium:
- Lara Dröge, Deputy Front Office Manager, Fairmont Hotel Vier Jahreszeiten Hamburg
- Johanna Endres, Chef de Rang Bar & Restaurant, Adlon Berlin
- Timon Fischer von Weikersthal, Empfangsleiter, Severin‘s Resort & Spa Sylt
- Laura Goldmann, HR & Training Executive, Althoff Grandhotel Schloss Bensberg
- Julia Jocham, stellvertretende Hotelleitung, Landhotel Allgäuer Hof
- Sabrina Lauer, Sales Manager Leisure & Convention, Budersand Hotel Sylt
- Janine Ritzert, Convention Sales, Steigenberger Icon Frankfurter Hof
- Katharina Schlossar, Duales Studium BWL – Tourismus, Hotellerie & Gastronomie, RIMC Hotels & Resorts Group, Hamburg
Dort hatten sich die Wettbewerbsteilnehmer gegenüber einer Fachjury unter anderem mit einem Bewerbungsvideo, einer schriftlichen Prüfung sowie in verschiedenen Selbstpräsentationen zu beweisen. Zur Fachjury gehörten: Julia Beach, Head of HR Brenners Park-Hotel & Spa, Nina Fiolka, Co-Founder & CEO elevatr, Prof. Nico Hofmann, CEO Ufa Berlin, sowie Henning Matthiesen, Managing Director Brenners Park-Hotel & Spa, und Caspar Wesener, Resident Manager, Brenners Park-Hotel & Spa. Erstmals als Gastjuroren mit dabei waren Brit Glocke, Chefredakteurin Tophotel & Hotel+Technik, Alexandra Gorsche, Geschäftsführende Gesellschafterin und Herausgeberin Falstaff Profi, sowie Jens Sroka, Gesellschafter & Geschäftsführender Inhaber der Heimathafen Hotels.
Hoffnung für die Branche
„Die diesjährigen Kandidaten verkörpern unsere Branche aufs Beste – das stimmt mich hoffnungsvoll“, sagte Henning Matthiesen anlässlich der feierlichen Preisvergabe. Das diesmal in doppelter Höhe mit 10.000 Euro dotierte Preisgeld ist für die persönliche Weiterbildung von ambitionierten Nachwuchskräften gedacht. Laura Goldmann hat hier unter anderem Pläne für die Cornell University.
„In dem Stipendium sehe ich die Chance, mich beruflich und persönlich weiterzuentwickeln und damit meine Karriere in der Hotellerie-Branche voranzutreiben“, so Goldmann zu ihrer Motivation. „Getreu dem diesjährigen Wettbewerbsmotto ‚The future is yours‘ möchte ich meine Zukunft in die eigene Hand nehmen und dabei einen besonderen Fokus auf die Mitgestaltung des Personalbereichs legen.“
Bereits seit 2004 bietet die Alfred Brenner Stiftung mit dem Stipendium ein Karrieresprungbrett für junge Talente aus dem DACH-Raum. Der Fachwettbewerb wird in Brenners Park-Hotel & Spa ausgetragen. Bewerben können sich Kandidaten im Alter bis 30 Jahre mit abgeschlossener Berufsausbildung oder Studium im Hotellerie- und Gastronomie-Umfeld. Zuletzt hatte Anne Maria Gerhardt, F&B-Managerin des Hotels Bareiss in Baiersbronn, das 2021 noch mit 5.000 Euro dotierte Stipendium gewonnen und für eine Weiterbildungsauszeit an der Hotelschool The Hague in Amsterdam verwendet.