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Start People & Brands People Im Porträt: Daniela Fette-Rakowski

Im Porträt Daniela Fette-Rakowski

Die Hotellerie – ein Männerbusiness? Ja, in vielen Bereichen schon noch. Doch die Frauen ziehen nach und leiten vor allem in verantwortlichen Positionen einen neuen Führungsstil ein. Tophotel-Autorin Bärbel Holzberg porträtierte in diesem Kontext Daniela Fette-Rakowski.

Kommunikation mit den Gästen und den Mitarbeitern begreift Daniela Fette-Rakowski als ihre Kernaufgabe. „Ich pflege eine Open-Door-Policy. Jeder kann kommen, ich bin immer ansprechbar.“ Sie arbeitet strukturiert. Mitarbeiter schätzen an ihr, dass sie eine Freundin schneller Entscheidungen ist, Unbequemes nicht aufschiebt. „Wer mit mir spricht und mich anschaut, weiß immer genau, was ich von der Situation halte. Ich finde das wahnsinnig wichtig. Gebe schnelles Feedback.“

Kämpfe im beruflichen Werdegang liegen viele Jahre zurück. Da denkt sie an ihre Ausbildung als Hotelfachfrau. Sie startete im Housekeeping. 300 Minibars zu checken und aufzufüllen, die schweren Wagen mit dem ganzen Körpergewicht von Zimmer zu Zimmer, von Etage zu Etage zu ziehen, das sei ein echter Knochenjob gewesen. Einmal gab es eine Situation, in der sie völlig erschöpft in der Kantine saß und zum Telefon griff: „Mama hol mich ab!“ Was die glücklicherweise nicht getan hat.

Erfolg ist keine Tür, Erfolg ist eine Treppe. Dieser Rat hat mich immer begleitet. In vielen Situationen.“
Daniela Fette-Rakowski

Daniela Fette-Rakowski ist der Hotelbranche treu geblieben, hat schon während der Ausbildung gewusst, dass sie unbedingt ins Hotelmanagement wollte. Das lag an Claus Geißelmann, damals im Crowne Plaza in Köln, heute General Manager im Hotel Intercontinental Budapest.

„Claus Geißelmann hat mich inspiriert, er ist ein persönliches Vorbild, wobei er wahrscheinlich gar nicht weiß, dass er diese Rolle für mich gespielt hat.“ Vorbilder seien wichtig, da ist sie sich sicher. Ihre Karrierestufen hat sie sich selbst erarbeitet: „Erfolg ist keine Tür, Erfolg ist eine Treppe. Dieser Rat hat mich immer begleitet. In vielen Situationen.“

Ja, es gebe ein spezielles weibliches Element in ihrem Führungsstil. Das Operation Meeting morgens mit den Abteilungsleitern nutze sie selbstverständlich, um die anstehenden Aufgaben zu besprechen. Mehr noch höre sie jedoch auf die Zwischentöne, um die Botschaft hinter dem Gesagten zu verstehen. Dann nimmt sie nach dem Meeting jemanden zur Seite, hat ein Ohr für die persönlichen Probleme ihrer Mitarbeiter.

Ihre Kritik sei immer konstruktiv, berichten Mitarbeiter, immer biete sie Lösungsvorschläge an, vermittele bei Problemen die Haltung: „Das sind die Herausforderungen und wir kämpfen an gemeinsamer Front. Wir haben jemanden, der hinter uns steht – auch wenn es mal in den Sturm geht.“

Aktuell fungiert Daniela Fette-Rakowski als GM im Jumeirah Frankfurt.

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