Bilanz Hyatt wächst im zweiten Quartal

Weiter auf Wachstumskurs: Der US-amerikanische Hotelkonzern Hyatt.
Weiter auf Wachstumskurs: Der US-amerikanische Hotelkonzern Hyatt. © piter2121 - stock.adobe.com

Der Konzern verzeichnete im zweiten Quartal ein weltweites RevPAR-Wachstum von 5,9 Prozent. Europa erzielte den höchsten regionalen Wert, der Nahostkonflikt belastet jedoch die Gebührenentwicklung.

Hyatt hat seine Ergebnisse für das zweite Quartal 2026 veröffentlicht. Der vergleichbare systemweite RevPAR stieg weltweit um 5,9 Prozent, getrieben von einer anhaltend starken Nachfrage nach Premium-Reisen. Hotels im Luxus- und Upper-Upscale-Segment entwickelten sich laut dem Hotelkonzern überdurchschnittlich, gestützt durch eine solide Nachfrage im Freizeittourismus sowie im Gruppen- und Geschäftsreisegeschäft.

Europa verzeichnete mit einem Plus von 4,5 Prozent das höchste regionale RevPar-Wachstum im Konzern. Hyatt führte dies auf eine robuste inländische Freizeitnachfrage zurück, während die internationale Nachfrage vor dem Hintergrund geopolitischer Unsicherheiten nachgelassen habe.

Nahostkonflikt belastet Gebührenentwicklung

Trotz der starken Entwicklung in Europa wies Hyatt darauf hin, dass der anhaltende Konflikt im Nahen Osten weiterhin die Geschäftsentwicklung in der dortigen Region belaste. Für das Gesamtjahr rechnet das Unternehmen mit einem Rückgang der Gebühren in der Region um rund zehn Millionen US-Dollar.

Weltweit meldete der Konzern Bruttogebühren von 324 Millionen US-Dollar, ein Plus von acht Prozent. Die Prognose für das systemweite RevPar-Wachstum im Gesamtjahr hob Hyatt auf 3,5 bis 4,5 Prozent an.

Rekord-Pipeline und erstes Miraval außerhalb der USA

Zum Quartalsende umfasste die Entwicklungspipeline von Hyatt eine Rekordzahl von 154.000 Zimmern – ein Anstieg von zehn Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Im Quartal eröffnete der Konzern zudem das Miraval The Red Sea, das erste Hotel der Wellness-Marke außerhalb der Vereinigten Staaten. Es ist das erste von mehreren geplanten Häusern, die in den kommenden Jahren in Saudi-Arabien eröffnet werden sollen. red/sar