Hoteliers und ihr Lieblingsplatz: Alexander Aisenbrey, Öschberghof Donaueschingen

Der Lieblingsplatz von Alexander Aisenbrey (li.): das Mitarbeiter-Restaurant im Öschberghof

Ob zum Runterkommen, als Inspiration oder als Rückzugsort: Jenseits der klassischen Räumlichkeiten gibt es in jedem Hotel besondere Winkel und Nischen, die zu Lieblingsplätzen avancieren können – wo auch immer, wann auch immer. Im rundum erneuerten Öschberghof genießt Alexander Aisenbrey den direkten Kontakt zu seinem Team. Tophotel hat ihn begleitet.

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Keine geheime Ecke oder Nische im Hotel, kein besonderes Fleckchen Erde auf einem der drei Golfplätze, sondern das Mitarbeiterrestaurant ist für Alexander Aisenbrey der „Place to be“ in seinem Öschberghof. „Hier, wo das Team zusammentrifft – ob Front-Office-Mitarbeiterin oder der Greenkeeper –, fühle ich mich am wohlsten.“ Nun hat das neugeschaffene Outlet mit einer bloßen Kantine nicht mehr viel gemein, schließlich wurde bei der Gestaltung viel Wert auf eine moderne, freundliche, aber auch ästhetische Optik gelegt. Dazu gehört auch eine großzügige Chill-out-Lounge, in der die Angestellten ausspannen können. Dass das opulente Buffet auf die Wünsche und Geschmäcker aller 380 Mitarbeiter eingeht, versteht sich fast schon von selbst.

Vorteil des Mitarbeiterrestaurants

Für Alexander Aisenbey stehen indes nicht die Speisen, sondern der direkte Kontakt mit seinem Team im Fokus: Miteinander zu plaudern und zu lachen, aber vor allem als Manager nahbar zu sein. „In unserem Mitarbeiterrestaurant ist es denkbar einfach, sich auszutauschen“, so der General Manager, für den das Wohlbefinden seiner Mitarbeiter an oberster Stelle steht. So ist es für den 49-Jährigen nur folgerichtig, dass sie Fitnessangebote des Hotels mitnutzen, sich vom Personal Trainer beraten lassen oder an auf sie zugeschnittenen Fitnesskursen teilnehmen können.

 

Ein Credo von Alexander Aisenbrey: „Der Manager ist nicht die wichtigste Person in einem Betrieb. Er wird zur wichtigsten Person, wenn er das Team dahingehend führt, den Dienstleistungsgedanken wieder ohne jegliche Vorurteile seinen Mitarbeitern zu vermitteln.“ Als 1. Vorsitzender des Vereins Fair Job Hotels hat er es sich zur Aufgabe gemacht, seine Philosophie der Branche vorzuleben.

Mathias Hansen

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