Hotelbad Aktuelle Trends und Produktneuheiten

Die neuen Metallic-Lackierungen und das strenge, geometrische Design der Möbel lassen die Waschtische aus der "Sonar"-Kollektion von Laufen formvollendet zur Geltung kommen. (Bild: Laufen)

Für viele Gäste spielt das Bad bei der Auswahl eines Hotels eine wichtige Rolle. Aber nicht nur in Bezug auf die Hygiene. Eine hochwertige und moderne Ausstattung ist Studienangaben zufolge für 56 Prozent der Befragten ebenfalls buchungsentscheidend. Wir zeigen, welche Trends aktuell im Hotelbad angesagt sind und geben Inspirationen für dazu passende Produktneuheiten.

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Obwohl die Gäste Schätzungen zufolge durchschnittlich nur sechs bis 30 Minuten pro Tag im Badezimmer verbringen, ist das Hotelbad der Dreh- und Angelpunkt für den Erfolg eines Hotels. Das zeigt die aktuelle forsa-Hotelstudie “Pain Points im Bad” im Auftrag von Kaldewei. Egal, ob im Urlaub oder auf Geschäftsreisen: Gefragt nach dem wichtigsten Ausstattungsmerkmal eines Hotels, nannten fast zwei Drittel ein sauberes Bad – gefolgt von einem großen, bequemen Bett mit nur 26 Prozent.

Die richtig gewählten Badlösungen sind somit eine Investition, die sich langfristig auszahlt. Denn ist der Gast zufrieden, stehen die Chancen gut, dass er wiederkommt und das Hotel weiterempfiehlt. Rund 62 Prozent der Befragten würden sogar mehr Geld für die Übernachtung in einem Hotelzimmer ausgeben, wenn das Bad modern und hochwertig ausgestattet ist.

Dabei bringen Hersteller immer wieder neue Produkte sowie Materialien auf den Markt, die Komfort, Wohlfühlfaktor und Hygiene im Hotelbad erhöhen. Es gilt, das Bad als eine Art eigenen Wohnraum, als Mini-Spa und Rückzugsort vom hektischen Alltag zu gestalten. Um nicht den Überblick zu verlieren, bietet die Redaktion von Hotel+Technik eine Übersicht der aktuellen Badtrends und der dazu passenden Produktneuheiten.

Das sind die aktuellen Badtrends:

  1. Barrierefreiheit
  2. Dusch-WC
  3. Accessoires
  4. Hygiene
  5. Design
  6. Installation/Ausstattung
  7. Beleuchtung

Badtrend 1: Barrierefreiheit

Viele Hoteliers renovieren beziehungsweise planen inzwischen mehr barrierefreie Hotelbäder, als es die gesetzlichen Mindestvorschriften vorgeben. Im Hinblick auf die alternde Bevölkerung und deren Reiselust ist das ein vorausschauender Trend, denn auch für diese Zielgruppe ist Barrierefreiheit wichtig. Im barrierefreien Hotelbad spielen vor allem bodenebene Duschen mit modernen, großen Glaswänden eine zentrale Rolle.

Unser Tipp: Bodenebenes Duschsystem

Der Entwässerungsspezialist ACO Haustechnik hat mit dem bodenebenen Duschsystem “ACO ShowerFloor” eine praktikable Lösung zur Installation bodenebener Duschrinnen entwickelt. Das vormontierte System soll eine freie Wahl des Bodenbelags ab einer Fliesengröße von 50 Millimeter sowie den Aufbau eines Duschbodens ohne Estrich ermöglichen. Die Abdichtung des Systems kann laut Hersteller nach Einbau innerhalb der folgenden 24 Stunden mit allen herkömmlichen Abdichtungsmaterialien stattfinden. Die Niveauanpassung erfolgt durch eine einfache stufenlose Höhenverstellung mittels von oben verstellbarer Füße. Daneben wurde das System so konstruiert, dass die schalltechnischen Anforderungen der DIN 4109 als auch die der strengeren VDI 4100:2012 bereits werkseitig integriert sind.

Für die Installation bodenebener Duschrinnen bietet ACO Haustechnik mit dem weiterentwickelten Duschsystem ACO ShowerFloor eine schnelle Alternative zum herkömmlichen Bodenaufbau ohne Überschneidung der Gewerke.

Unser Tipp: Dusche mit Designmotiv

Das Familienunternehmen Glassdouche aus dem südbadischen Heitersheim entwickelt seit fast 40 Jahren rahmenlose Duschabtrennungen und Duschkabinen für zeitgemäße Hotelbäder – so auch das neue Designmotiv “Greenwood”. Das Glassdouche Modell “121 F” besteht aus einer zweiteiligen Falttür und einem festen Seitenglas. An der Rückwand der Duschkabine befindet sich ein Fotomotiv mit Bäumen sowie ein schaltbares, nur 21,5 Millimeter flaches Lichtfeld. So wird das Designmotiv auf dem sechs Millimeter starken Einscheiben-Sicherheitsglas von den in der Rückwand integrierten LEDs, Lichtfarbe Neutralweiß, gleichmäßig durchleuchtet. Die Lebensdauer der LEDs beträgt rund 50.000 Stunden.

Waldbaden im Hotelbad: Mit der LED-Leuchtwand “Helene”, Motiv Greenwood, bringt Glassdouche den Wald direkt in die Duschkabine.

Badtrend 2: Dusch-WC

In Ländern wie Japan sind Dusch-WCs bereits seit vielen Jahren Standard. Nun erobern sie auch die deutschen Hotelbäder. Ein Grund für die steigende Nachfrage ist nicht nur das gefälliger werdende Design, das sich optisch immer mehr den herkömmlichen Toiletten annähert. Auch verbessert die Duschfunktion die persönliche Hygiene und punktet mit nachhaltigen Aspekten, ermöglicht sie doch eine Intimhygiene ohne Toilettenpapier. Ein Experte gibt Tipps, auf was Sie bei einem Dusch-WC achten sollten.

Da es in Deutschland inzwischen verschiedene Anbieter von Dusch-WCs gibt, ist es sinnvoll, sich im Vorfeld über die unterschiedlichen Modelle der einzelnen Hersteller zu informieren, zum Beispiel in Bezug auf digitale Features, Selbstreinigungsfunktion oder Energieverbrauch. Um Ihnen die Entscheidung zu erleichtern, finden Sie hier eine Marktübersicht mit acht Dusch-WC-Modellen im Vergleich.

Unser Tipp: Dusch-WC in eckig oder rund

Für jeden Stil und jedes Budget hat Toto, Japans führender Hersteller von Sanitärkeramik, das passende Dusch-WC im Programm. Das Unternehmen blickt auf mehr als 50 Millionen verkaufte Stückzahlen und 40 Jahre Dusch-WC-Produktion zurück. Ausgezeichnet mit dem iF Design Award 2020 sind das runde “Washlet RW” sowie sein eckiges Pendant, das “Washlet SW”. Beide zählen zur neuen “Prime Edition” von Toto. Die beiden Dusch-WCs vereinen nach Unternehmensangaben alle bewährten Hygienetechnologien in einem einzigen Produkt und bieten Wellness, Komfort und Hygiene auf hohem Niveau. Das Zusammenspiel der einzelnen Hygienetechnologien “Ewater Plus”, “Premist”, “Tornado Flush” und “Cefiontect” wird laut Hersteller nur von Toto angeboten.

Die beiden neuen Dusch-WC-Modelle “Washlet RW” (rund) und “Washlet SW” (eckig, im Bild) von Toto überzeugen nach Unternehmensangaben mit einer einzigartigen Hygienetechnologie. Sie fügen sich aufgrund ihrer klaren Formsprache in jedes Hotelbad ein.

Unser Tipp: Dusch-WC in schwarz

Als erstes schwarzes Dusch-WC auf dem Markt setzt die “Vi Clean-I 100 Black Edition” von Villeroy & Boch ein echtes Statement. Da die gesamte Technik nicht im Sitz, sondern in der Keramik integriert ist, weicht die Optik nicht von der einer herkömmlichen Toilette ab. Das Dusch-WC punktet mit einer klaren Linienführung und einer minimalistischen Optik, die durch den flachen WC-Sitz zusätzlich betont wird. Die Farbe Glossy Black passt zum Trend schwarzer Design-Akzente im Bad. “Vi Clean-I 100” ist als spülrandloses “Direct Flush”-WC ausgeführt und verfügt über die schmutzabweisende Oberfläche “Ceramic Plus”. Der “Quick Release”-Mechanismus des Sitzes unterstützt die Reinigung. Die Ausstattung des Dusch-WCs fokussiert sich auf das Wesentliche, sodass der Hotelgast einen unkomplizierten Einstieg in das Dusch-WC-Segment findet, so der Hersteller.

Statement in der aktuellen Trendfarbe schwarz: Das Dusch-WC “Vi Clean-I 100” in der Black Edition von Villeroy & Boch ist ein optisches Highlight und prädestiniert für moderne Hotelbäder.

Badtrend 3: Accessoires

Auch die kleinen Elemente spielen eine wichtige Rolle. Man könnte sagen: Erst die Details, die Accessoires, runden das Gesamtbild ab und verleihen dem Bad den letzten Schliff. Dabei bietet es sich an, die Ausstattungslinie eines Herstellers zu wählen, sodass alle Elemente aufeinander abgestimmt sind. Im Trend liegt aktuell vor allem die Farbe schwarz.

Unser Tipp: Accessoires zum Kleben

Die Accessoire‑Serie “Emco Round” von Emco Bad zeigt, dass sich hochwertiges Design und ein guter Preis verbinden lassen. Die Serie umfasst unter anderem Toilettenpapierhalter und WC-Bürstengarnituren, Flüssigseifenspender, Glas- und Seifenhalter sowie Handtuchhalter und -haken. Die Accessoires sind in klassischer Chrom‑Optik oder mit einer aktuellen Trends entsprechenden schwarzen Oberfläche erhältlich. Nahezu alle Produkte der Serie lassen sich klassisch mit Dübel und Schraube montieren, sind aber auch für eine bohr- und damit staubfreie Klebemontage ausgelegt. Dafür hat das Unternehmen ein eigenes Klebesystem, das “Emco Glue System”, entwickelt.

Die Accessoires der Serie “Emco Round” von Emco Bad zeichnen sich durch ihr modernes Design aus. Sie können sowohl per Schraub- als auch per Klebemontage befestigt werden und sind unter anderem in der Trendfarbe schwarz erhältlich.

Unser Tipp: Accessoires mit minimalistischem Design

Das Badsystem “900” von Hewi bietet ein stimmiges Gesamtkonzept für Hotelbäder. Dazu gehören auch die hochwertigen Accessoires für die Bereiche Waschtisch, Dusche und WC, die mit einem minimalistischen Design punkten. Verschiedene Accessoires, wie WC-Papierhalter mit Deckel oder Ablage, neue Handtuchhalter sowie WC-Bürstengarnituren, sind nun passend zum System “900” in den Varianten Edelstahl, Chrom und Pulverbeschichtung in Weiß, Grautönen und Schwarz erhältlich. Vielfältige Universalprodukte – vom Abfallbehälter über Kosmetikspiegel und Badetuchablage bis hin zu Haartrockner oder Handbrausen – ermöglichen die Ausstattung aus einer Hand.

Mit dem Badsystem “900” bietet Hewi ein stimmiges Gesamtkonzept für barrierefreie Hotelbäder. Das Design der Accessoires wird mit hoher Funktionalität kombiniert.

Badtrend 4: Hygiene im Hotelbad

Hygiene im Hotelbad ist äußerst wichtig. Das zeigt unter anderem eine aktuelle forsa-Umfrage im Auftrag von Kaldewei: 95 Prozent der Befragten würden das Hotel bei einem unhygienischen Bad nicht noch einmal buchen. Neben der richtigen Reinigung gibt es inzwischen moderne Technologien, mit denen Hoteliers dafür sorgen können, dass Bakterien- und Schmutzherde gar nicht erst entstehen.

Unser Tipp: Nano-Beschichtung gegen Keime

Mit “Palm Isi-Clean” hat der österreichische Duschhersteller Palme ein Hygiene-Konzept entwickelt, das einen Rundumschutz vor Verschmutzungen, Bakterien und Keimen gewährleisten soll. Zentrale Bestandteile dieses Konzepts sind zum einen die Nano-Beschichtung des Glases und zum anderen Silber-Ionen als permanenter Materialbestandteil von Beschlägen und Profilen. Beides sorgt laut Hersteller für eine unmittelbare Verringerung der Keimbelastung auf den Oberflächen. Außerdem soll die Reinigung erleichtert werden. Darüber hinaus umfasst das Palme-Hygieneprinzip zusätzliche konstruktive Maßnahmen wie flächenbündige Beschläge und den weitgehenden Verzicht auf unnötige Fugen, Kanten und andere Schmutzfänger.

Der Duschhersteller Palme hat für Hotelbäder das Hygiene-Konzept “Palm Isi-Clean” entwickelt, das einen Rundumschutz vor Verschmutzungen, Bakterien und Keimen gewährleisten soll.

Unser Tipp: Glas-Oberfläche bei Waschtischen

Materialien, wie das Kaldewei Stahl-Email mit seiner porenfreien Glas-Oberfläche, lassen sich nach Unternehmensangaben besonders schnell und leicht reinigen. Ein weiterer Vorteil der Kaldewei Waschtische ist, dass alle Modelle serienmäßig mit dem pflegeleichten Perl-Effekt ausgestattet sind. So sollen Schmutz und Keime beim Händewaschen einfach mit dem Wasser weggespült werden, ohne Nachwischen und Putzen. Darüber hinaus besitzen auch alle emaillierten Duschen und Wannen von Kaldewei die besonders hygienischen Glas-Oberflächen für einen optimalen Schutz vor Verschmutzung und Keimen.

Emaillierte Badlösungen von Kaldewei sind nach Unternehmensangaben besonders einfach, schnell und rückstandsfrei zu reinigen. Ein klarer Vorteil für Hotelbäder, da Gäste großen Wert auf Hygiene legen.

Badtrend 5: Design

Egal ob modern, klassisch, ausgefallen oder minimalistisch: Im Hotelbad finden sich unzählige Möglichkeiten, Design-Objekte zu platzieren und den Raum mit einem Highlight aufzuwerten. So punktet das Badezimmer nicht nur mit Funktionalität, sondern auch mit Individualität, die in der Erinnerung der Gäste hängen bleibt. Einige Produkte zur Inspiration:

Unser Tipp: Eloxierte Armaturen

Mit den neuen, gebürsteten Armaturen-Oberflächen in Onyx und Or’osa zeigt der Sanitär-Hersteller Graff sein Gespür für Stil, Design und Qualität. Die besondere Optik der PVD-Oberflächen (Physical Vapour Deposition) wird durch physikalische Dampfablagerung erzielt – ein laut Hersteller innovatives Endbearbeitungsverfahren, das eine sehr harte Oberfläche sowie Beständigkeit gegenüber Witterungseinflüssen und herkömmlichen Reinigungsmitteln erzeugt. Entwickelt vom firmeninternen G+Design Studio seien die Oberflächen einzigartig in Design, Beschichtung und Farbstruktur. Die gebürsteten Oberflächen sind Teil der “Vintage-Kollektion”. Die Serie beinhaltet sowohl kreisförmige Griffe als auch lineare Hebelgriffe für die Wand- oder Aufsatzinstallation im Bad.

Die neuen Armaturen-Oberflächen von Graff in Onyx und Or´osa punkten mit einem besonderen Vintage-Look, der durch ein innovatives Endbearbeitungsverfahren erzeugt wird.

Unser Tipp: Elegante Waschtischarmaturen

Die Armaturenfamilie “Ceraplan III” von Ideal Standard wurde um neue, besonders schlanke Waschtischmischer erweitert. Die eleganten Armaturenkörper passen nach Unternehmensangaben optimal zu den aktuellen Keramikserien. Die Waschtischarmatur ist nun in drei unterschiedlichen Sockelhöhen erhältlich, neu im Sortiment ist die Armatur mit verlängertem Sockel (308 Millimeter). Zum Einsatz kommt die neue 38 Millimeter “Firma-Flow TM”-Kartusche, die laut Hersteller mit leichter Bedienung, robuster Auslegung und Langlebigkeit punktet. Das Modell ist auf dem aktuellen technischen Stand. Für Ökonomie sorgt zudem die “Blue Start”-Technologie, die in der Mittelstellung kaltes Wasser liefert und damit Energie und Wasser spart.

Die eleganten und besonders schlanken Armaturenkörper von Ideal Standard aus der Serie “Ceraplan III” gibt es nun auch mit verlängertem Sockel.

Unser Tipp: Design-Heizkörper als optisches Highlight

Der belgische Design-Heizkörperhersteller Vasco hat unter anderem die beiden weiterentwickelten Modelle “Oni-El” und “Beams Mono-El” im Programm. Diese zeichnen sich nach Unternehmensangaben durch nachhaltige Herstellung, niedrigen Energieverbrauch sowie dauerhaft geringe Betriebskosten aus. Der mit nur acht Millimetern sehr dünne, fast vor der Wand schwebende, Design-Heizkörper “Oni-El” ist der flachste von Vasco produzierte. Er punktet mit einer sanften Formgebung und abgerundeten Kanten. Design und Zukunftsfähigkeit wurden bereits mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem IF Design Award in der Produkt-Kategorie Building/Technology. Daneben überzeugt “Beams Mono-El” mit einer Bandbreite an Variationen. Der Heizkörper im minimalistischen Look erhielt 2018 den italienischen Archiproducts Design- sowie den Eco Design-Award. Vasco hält für seine Design-Heizkörper eine Farbskala mit mehr als 55 Trendfarben zur Auswahl bereit.

Der Design-Heizkörper “Beams Mono-El” von Vasco ist nur 150 Millimeter breit, der elektrische Heizwiderstand ist unsichtbar hinter einer Blende an der Rückseite angebracht. Eine große Farbauswahl lässt Raum für kreative Ideen.

Unser Tipp: Waschtische in Metallic-Lackierungen

Zu den Produkten aus der “Sonar”-Kollektion von Laufen gesellen sich nun ein neuer 600 Millimeter breiter Waschtisch und ein weiterer kompakter 1.000 Millimeter breiter Doppelwaschtisch. Sie sind entweder als wandhängende Version oder als Aufsatzwaschtisch wählbar und haben eine klassische, glatte Außenseite. Dazu hat die von Laufen beauftragte Designerin Patricia Urquiola Unterbaumöbel in den edlen Metallic-Lackierungen Gold, Kupfer und Titanium sowie in einer Oberfläche in Nero Marquina entworfen, einem Kalkstein in Schwarz mit weißer Aderung. Die Farben und das strenge, geometrische Design der Möbel lassen die Waschtische erst richtig zur Geltung kommen. Ein Hochschrank stellt zusätzlichen Stauraum im Hotelbad zur Verfügung.

Die neuen Metallic-Lackierungen und das strenge, geometrische Design der Möbel lassen die Waschtische aus der “Sonar”-Kollektion von Laufen formvollendet zur Geltung kommen.

Badtrend 6: Installation/Ausstattung

Egal, ob weniger Wasserdampf, leichtere Reinigung der Ablageboxen oder Reduzierung der Duschgeräusche aus benachbarten Hotelzimmern: Diese Produkte aus dem Bereich Installation/Ausstattung bieten wertvolle und nützliche Anregungen im Hinblick auf die Umgestaltung beziehungsweise Renovierung des Hotelbads – auch in technischer Hinsicht.

Unser Tipp: Designoberfläche für WC-Vorwände

Vorwandinstallationen verhindern beim Einbau von WCs, dass Wände aufgerissen und neu verputzt werden müssen. Das Ständerwerk muss im finalen Schritt nur noch verkleidet werden. Dafür hat der Emsdettener Systemanbieter Wedi das “Wedi I-Board” aus extrudiertem Polystyrolhartschaum im Programm. Es ist wasserdicht und soll mit einer Größe von 1.200 mal 1.245 Millimeter auf nahezu jede Vorwandinstallation passen. Das “I-Board” wurde nun um zwei intelligente Features erweitert: Das “Wedi I-Board Top” bietet eine installationsfertige, fugenfreie Designoberfläche, erhältlich in fünf stilvollen Farben und Texturen: Pure Weiß, Stone Grau, Carbon Schwarz, Sahara Beige und Concrete Grau. Daneben verfügt das neue Modell “Wedi I-Board Plus” über eine integrierte Verstärkungsplatte, sodass die WC-Vorwand auch mit Mosaikfliesen versehen werden kann.

Der Systemanbieter Wedi hat eine praktische Lösung für WC-Vorwandinstallationen im Programm. Das “I-Board Top” bietet eine installationsfertige, fugenfreie Designoberfläche und ist in fünf Farben erhältlich.

Unser Tipp: Duschgeräusche reduzieren

Von Duschgeräuschen aus benachbarten Hotelzimmern will niemand gern geweckt werden. Daher hat Jackon Insulation die “Jackoboard Aqua Duschelemente” aus extrudiertem Polystyrol-Hartschaum im Programm. Die verfliesbaren und barrierefreien Duschelemente mit beidseitiger Spezialbeschichtung zeichnen sich nach Unternehmensangaben durch ihre einfache Verarbeitbarkeit und hohe Funktionalität aus. Die Schallschutzeigenschaften wurden jüngst durch das Fraunhofer Institut für Bauphysik überprüft. Demnach werden sämtliche Anforderungen an Installationsgeräusche nach DIN 4109 und nach der verschärften VDI-Norm 4100 erfüllt. Durch die Verbindung des Duschelements mit einem Ausgleichsestrich und einer geeigneten Schallschutzmatte als schwimmende Konstruktion werden Wasseraufprall- und Benutzungsgeräusche sowie Trittschallgeräusche laut Hersteller zuverlässig gedämmt.

Ein durchdachter Schallschutz ist für Hotelbäder äußerst wichtig. Jackon Insulation hat zum Beispiel die “Jackoboard Aqua”-Duschelemente im Programm, die Wasseraufprall- und Benutzungsgeräusche zuverlässig dämmen.

Unser Tipp: Keine beschlagenen Spiegel nach dem Duschen

Keine beschlagenen Spiegel mehr nach dem Duschen, zusätzlich Schimmelbildung vermeiden und dabei Energie sparen – das alles geht nach Unternehmensangaben mit dem Luftentfeuchter “Home” von Duschkraft. Der stylische und intelligente Luftentfeuchter ist ein echtes Highlight im Hotelbad. Er wird direkt zwischen Wand und bestehender Armatur installiert. Sobald das Wasser aufgedreht wird, startet das Gerät automatisch und entfeuchtet die Luft bei jedem Duschvorgang, indem der Wasserdampf eingesogen wird und an einer verlängerten Kaltwasserleitung kondensiert. Die Luft wird über die Warmwasserleitung innerhalb des Geräts erwärmt und tritt angenehm temperiert und stark entfeuchtet wieder aus. Das entstehende Kondenswasser läuft anschließend mit dem Abwasser der Dusche in den Abfluss.

Der Luftentfeuchter “Home” von Duschkraft sorgt in Hotelbädern unter anderem dafür, dass die Spiegel nach dem Duschen nicht beschlagen sind.

Unser Tipp: Pflegeleichte Ablagebox in der Dusche

Die Dusche gehört neben WC und Waschtisch zu den Bereichen im Hotelbad, die bei der Reinigung erhöhte Aufmerksamkeit erfordern. Seifenreste und Kalkrückstände müssen sorgfältig entfernt werden, damit der Gast ein sauberes Bad vorfindet. Abhilfe schafft die Nischenablagebox “Geberit One” von Geberit. Sie hat ihren festen Platz im Installationssystem in der Vorwand und bietet Stauraum für Shampoo, Duschgel und andere Pflegeprodukte. Der Duschbereich bleibt dadurch frei und bietet dem Gast mehr Platz und Bewegungsfreiheit. Die Ablagebox fügt sich ohne sichtbare Befestigungen in die geflieste Wand ein. Das Innere ist so gestaltet, dass Spritzwasser und Schmutzrückstände abfließen können. So lässt sich die Ablage laut Hersteller besonders schnell und einfach reinigen. Die Nischenablagebox ist in zwei unterschiedlichen Größen und Varianten erhältlich.

In der Nischenablagebox “One” von Geberit finden Shampoo, Duschgel und andere Pflegeprodukte Platz. Spritzwasser und Seifenreste können einfach abfließen und erleichtern so die Reinigung des Hotelbads.

Badtrend 7: Beleuchtung

Die richtige Beleuchtung spielt im Hotelbad eine zentrale Rolle. Dabei geht es nicht nur darum, für die nötige Orientierung zu sorgen und zum Beispiel die Rutschgefahr zu minimieren. Erst mit einem stimmigen Lichtkonzept fühlt sich der Hotelgast im Bad wie in einer kleinen Wellnessoase. Wichtig ist, dass die Badleuchten für den Einsatz in feuchter Umgebung geeignet sind.

Unser Tipp: Intelligente Sensortechnik

Für die effiziente Beleuchtung von Feuchträumen hat Regiolux die LED-Leuchte “Pirola” im Programm. Die robuste Konstruktion soll mit Schutzart IP65 einen sicheren Betrieb selbst in schwierigem Umfeld garantieren. Dank dem Drehfix-Prinzip ist die Feuchtraumleuchte schnell montiert und bietet intelligente Sensortechnik – die auch nachträglich installiert werden kann – zur präsenz- und tageslichtabhängigen Schaltung für eine sparsame sowie bedarfsgerechte Beleuchtung. Mit einer Effizienz von bis zu 150 lm/W sind nach Unternehmensangaben Einsparungen bei den Betriebskosten von mehr als 50 Prozent möglich. Thermomanagement für die LED-Module und ein leistungsfähiger Diffusor sorgen für eine lange Lebensdauer und sehr gute Lichtverhältnisse. Die Leuchte ist zuverlässig abgedichtet gegen Staub und Spritzwasser, hinzu kommt eine hohe Stoßfestigkeit von IK08. Die Leuchte ist als Wand- und Decken-Anbauleuchte sowie für die Pendel- und Tragschienen-Montage einsetzbar.

Die LED-Leuchte “Pirola” von Regiolux schützt zuverlässig gegen Staub und Spritzwasser. Daneben steigert nachrüstbare Sensortechnik die Effizienz und garantiert nach Unternehmensangaben eine bedarfsgerechte und sparsame Beleuchtung.
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