Das Wellnesshotel am Turracher See hat seine Spa-Fläche auf 6.000 Quadratmeter erweitert. Bis 2028 sollen eine Panorama-Sauna, ein Outdoor-Pool und drei See-Chalets aus Holz folgen.
Zum Beginn der Sommersaison hat das Hotel Hochschober auf der Turracher Höhe seinen See-Sauna-Anbau eröffnet.Der ebenerdige, sanft geschwungene Neubau lehnt sich architektonisch an die bestehende Hochschober-Waldvilla an und vergrößert die Wellnesswelt des Hotels auf 6.000 Quadratmeter. Im Zentrum des neuen Trakts steht eine 70 Quadratmeter große Arena-Event-Sauna mit Platz für rund 50 Gäste. Täglich finden dort bis zu drei Aufgüsse statt.
Für die Abkühlung nach dem Saunagang stehen mehrere Möglichkeiten bereit: Wassergrotten mit Duschen, ein künstlerisch gestalteter Eisbrunnen sowie ein Eisbad mit neun Grad Wassertemperatur. Alternativ können Gäste den Turracher See nutzen, der selbst im Sommer maximal 20 Grad erreicht. Zum Ausruhen stehen der bereits bestehende „Raum der Stille“, ein neuer Ruhe-Kokon mit Daybeds sowie eine Liegewiese mit Sonnendeck direkt am Seeufer zur Verfügung. Auch die Ruheräume namens „Schlafsack" wurden modernisiert – rahmenlose Verglasungen und ein neues Farbkonzept sollen für eine offenere Atmosphäre sorgen.
Schrittweise Weiterentwicklung
„Mit dem Zubau haben wir einen weiteren Ort im Hotel geschaffen, an dem unsere Gäste die besondere Verbindung von Wellness und Natur unmittelbar am Turracher See erleben können", sagt Gastgeberin Karin Leeb. Gleichzeitig sei dies erst der Anfang: Mit den kommenden Bauetappen wolle man das Angebot behutsam weiterentwickeln. Schon 2027 wächst der Anbau um ein Obergeschoss mit begrüntem Dach. Dort entstehen weitere Ruheräume eine rund 35 Quadratmeter große Panorama-Sauna – ausdrücklich für Gäste, die ohne Events und Aufgüsse saunieren möchten. Ein 25 Quadratmeter großer, überdachter Outdoor-Pool ergänzt den Bereich.

Parallel dazu errichtet das Hotel das Mitarbeiterhaus „Wilfried“ in nachhaltiger Holzmodulbauweise. Es umfasst 17 Einzelzimmer, vier Doppelzimmer und vier Apartments. Eine Photovoltaikanlage auf dem Dach speist Strom in die Energieversorgung ein.
Für 2028 plant das Hochschober den Bau von drei zweigeschossigen See-Chalets aus Holz. Jedes Chalet soll vier Apartments mit jeweils 55 Quadratmetern beherbergen, die sich bei Bedarf zu 110 Quadratmeter großen Wohneinheiten zusammenlegen lassen. Die Chalets werden an das Haupthaus angebunden, verfügen jedoch über eine separate Zufahrt und eine eigene Parkgarage. red/sar