Nach dem Rückkauf der Investorenanteile stehen Effizienz, Digitalisierung und Wachstum im Fokus. Was konkret geplant ist.
Gorgeous Smiling Hotels (GSH) richtet sich nach dem erfolgreichen Rückkauf der Anteile des bisherigen Investors Auctus Capital strategisch neu aus. Unter der gemeinsamen Führung von Heiko Grote und Andreas Erben will sich die Hotelgruppe auf operative Effizienz, Digitalisierung und weiteres Wachstum. Im Zuge der finanziellen Neuaufstellung wurden sämtliche Bankdarlehen zurückgeführt.
Im Fokus: Das Team und Digitalisierung
Die Aufgaben sind klar verteilt: Grote verantwortet das operative Geschäft und die Weiterentwicklung der Hotelbetriebe. Erben kümmert sich um Finanzen, Development und die strategische Expansion. Im Fokus stehe zunächst das Team, sagt Grote: „Unsere Mitarbeitenden sind die Grundlage unseres Erfolgs. Wir wollen unsere Teams stärken, betriebliche Abläufe optimieren und gemeinsam eine Unternehmenskultur gestalten, die von Vertrauen, Verantwortung und echter Gastfreundschaft geprägt ist.“
Einen weiteren Schwerpunkt legt die Gruppe auf künstliche Intelligenz und digitale Technologien. Bereits im Einsatz ist eine KI-gestützte Telefonassistenz, die die Gästekommunikation in 13 Sprachen unterstützt. Weitere digitale Lösungen sollen Reservierungs-, Zahlungs- und Check-in-Prozesse vereinfachen.
„Technologie und künstliche Intelligenz eröffnen uns neue Möglichkeiten, effizienter zu arbeiten und gleichzeitig die Qualität für unsere Gäste zu verbessern“, so Erben. Das Ziel sei nachhaltiges Wachstum, ohne die persönliche Gastfreundschaft aus den Augen zu verlieren. Die wirtschaftlichen und strategischen Voraussetzungen dafür seien geschaffen.
Auslastung im Plus, Pipeline gefüllt
Auch operativ meldet GSH positive Entwicklungen. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum stieg die Auslastung um mehr als zehn Prozent, der RevPar um über 4,5 Prozent. Das Portfolio umfasst internationale Marken von Wyndham, Hilton, IHG und Accor sowie eigene Hotelmarken. Fünf Hotel-Conversions hat die Gruppe bereits umgesetzt, sechs weitere gesicherte Projekte befinden sich in der Pipeline. red/sar