Die Branche verzeichnet im Vergleich zum Vorjahr spürbar weniger Umsatz. Hotels und Restaurants sind unterschiedlich stark betroffen.
Die Geschäfte im deutschen Gastgewerbe laufen schlechter. Im Mai verzeichneten die Betriebe preisbereinigt einen Umsatzverlust von 2,1 Prozent zum April, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Zum Vorjahresmonat Mai 2025 fehlten sogar sechs Prozent.
Ein wichtiger Grund für ausbleibende Gäste dürften kräftige Preiserhöhungen gewesen sein, denn nominal – also zu aktuellen Preisen – hatten die Gastgeber nur 0,3 Prozent weniger in der Kasse als ein Jahr zuvor.
Gastronomie trifft es am härtesten
Der starke Geschäftsrückgang wurde maßgeblich in der Gastronomie registriert, deren preisbereinigter Umsatz innerhalb eines Jahres um 7,1 Prozent absackte. Trotzdem hatten die Wirte 0,7 Prozent höhere Erlöse als ein Jahr zuvor.
Bei den Hotels und anderen Beherbergungsbetrieben war das Minus mit einem preisbereinigten Rückgang um 2,8 Prozent niedriger. Nominal fielen die Erlöse 1,0 Prozent geringer aus als ein Jahr zuvor. dpa