Dormero Hotel AG Vorstand Marcus Maximilian Wöhrl übernimmt alle Anteile und stellt die Weichen auf Konsolidierung

Marcus Maximilian Wöhrl freut sich über das Opening in Linz, das für 2023 ansteht. (Bild: Dormero Hotels AG)

Der bisherige Mehrheitseigner Marcus Maximilian Wöhrl hat Ende vergangenen Jahres von der INTRO Verwaltungs GmbH alle Anteile an der Dormero Hotel AG übernommen. In den kommenden Jahren soll sich die Gruppe konsolidieren – und keinesfalls “kaputt wachsen“.

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Bereits am 14.12.18 wurden die Verträge zwischen der INTRO Verwaltungs GmbH und Dr Marcus Maximilian Wöhrl, Vorstand der Dormero Hotel AG, gezeichnet, welche einen Übertrag der verbleibenden 49,8 Prozent auf den bisherigen Mehrheitseigner Marcus Maximilian Wöhrl zum Jahreswechsel vorgesehen hatten.

Wöhrl: „Nach fast sechsjähriger guter Zusammenarbeit habe ich der INTRO Verwaltungs GmbH vor einigen Monaten eine Offerte zur Übernahme Ihrer Anteile gemacht, welche von jener nach langen und intensiven Verhandlungen angenommen worden ist.” Über die Höhe des Kaufpreises und über die Modalitäten haben beide Seiten Stillschweigen vereinbart.

Dormero-Geschäftsentwicklung: 72 Millionen Euro in 2018, 100 Millionen Euro bis spätestens 2020

Dormero hat das Jahr mit 72 Millionen netto abgeschlossen, bis spätestens 2020 wird die 100 Millionen Euro Marke somit definitiv erreicht werden. An der Verwirklichung dieser Pläne soll Carsten Kritz aktiv mitwirken, der unlängst als neuer COO vorgestellt wurde.

Die Expansionsplanung mit den noch 15 kommenden Hotels in Deutschland ist nun vorerst beendet und der Fokus der Hotelgesellschaft richtet sich auf Konsolidierung und Etablierung der neuen Hotels am Markt. Man will nicht wie manch andere Kette „kaputt wachsen“ oder einfach „eine Blase schaffen, die sich dann teuer nach China oder Russland verscherbeln lässt“, so Wöhrl.

Ob man in sich der Zukunft wieder einen strategischen Investor und Partner an Bord holt, lässt Wöhrl offen. „Es gibt aktuell zwar drei internationale und einen nationalen Hotelinteressenten, die bei Dormero einsteigen wollen, ob es aber dazu kommt, hängt vor allem vom Faktor Langfristigkeit ab – denn wir werden unsere Philosophie keinem Konzern unterordnen. Eine Partnerschaft kann nur auf Augenhöhe stattfinden.“

 

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