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Dezentrales City & Lake ResortSo erschließen die Luxushäuser in Zürich den Leisure-Markt

Zusammenhalt in der Krise: Die Züricher Refugien Storchen Zürich, Widder Hotel und das Hotel Alex der Luxusgruppe The Living Circle haben sich zum City & Lake Resort zusammengetan (wir berichteten). Damit bieten sie als “dezentrales Resort” spezielle Erlebnisse an und positionieren sich mehr und mehr im Leisure-Bereich, wie Resort Manager Jörg Arnold im exklusiven Interview erklärt.

Tophotel: Herr Arnold, wie kam die Kooperation der drei Häuser zustande?

Jörg Arnold: Bereits 2016 entstand das Bedürfnis die Betriebe, welche alle im Besitz der Unternehmer-Familien Anda und Franz-Bührle sind, sich innerhalb der Gruppe The Living Circle zu vernetzen. Zwischen 2018 und 2020 kamen das Widder Hotel und das Alex Lake Zürich dazu. So entstand in Zürich das City & Lake Resort mit den drei Hotels, dem Hof Schlattgut und dem Restaurant “Buech”. Somit können wir einerseits den Betrieben mehr Durchschlagkraft am Markt ermöglichen und andererseits einen Mehrwert für unsere Gäste schaffen.

Welche Angebote können die Gäste konkret nutzen?

Alle Assets sind einzigartig und für sich selbst eine starke Marke mit großer Ausstrahlung. Nun als Ganzes, inklusive der The Living Circle-Betriebe im schweizerischen Ascona, dem Castello del Sole und dem Weingut Terreni alla Maggia, können wir den Gästen außergewöhnliche Momente und Erlebnisse mit vielen USPs bieten. Das City & Lake Resort bietet ab 2021 eine Gästekarte an, welche es ermöglicht, alle diese Betriebe wie ein Ferienresort zu genießen. Dazu gehören etwa Dine Around, Preferred Reservations in allen Outlets, erleichterte und attraktive Mobility via Boot, Tuktuk oder Limousine und viele weitere attraktive Erlebnisse wie Dinner For Two und Urban Picnic.

Neben dem Hotel Storchen Zürich (l.) und dem Hotel Alex (r.) ist das Hotel Widder Teil der neuen Kooperation. (Bild: Storchen Zürich/Hotel Alex)

Wie wird das „dezentrale Resort“ vermarktet und welche Vorteile ziehen die Hotels hieraus?

Grundsätzlich wird jedes Hotel einzeln vermarktet, bietet aber immer das ganze Paket des Resorts an. Durch die starken Einzelbrands profitieren alle davon und erhalten so große Aufmerksamkeit. 

Durch die gemeinsame Organisation der Häuser im Stadt- und Landgebiet positioniert sich das gesamte Resort auch am Freizeitmarkt…

Richtig. Auf Grund der Coronakrise ist das Corporate-Geschäft sehr stark eingebrochen und Leisure ist das Zugpferd. Die Menschen wollen an Orte, welche ihnen Sicherheit und Vertrauen bieten und trotzdem wollen sie tolle Erlebnisse und keine 0815-Angebote. Die Kombination von Stadt und Land ist perfekt.

Wie wird die neue Kooperation den Gästen kommuniziert?

Der Gast erfährt bereits bei der Reservierung mehr über das Resort und spätestens bei seiner Ankunft erhält er eine Resort Map, auf der er genau sieht, welche Möglichkeiten er aktuell erwarten kann. Daneben sind alle Mitarbeiter geschult, auf die exklusiven Angebote aufmerksam zu machen.

Das Hotel Widder mit seinen eleganten Zimmern gehört ebenfalls zum Portfolio. (Bild: Hotel Widder)

Gibt es bereits Gästefeedback?

Die Gäste werden aktiv auf die Möglichkeiten aufmerksam gemacht und das Feedback ist toll. Die Vielfalt und die hohe Qualität der angebotenen Möglichkeiten sprechen für sich. Bereits die kulinarischen Möglichkeiten sind in den letzten zwei Jahren enorm gewachsen – so bieten wir nicht nur die besten Köche, sondern mit Sicherheit auch einzigartige Lokalitäten an.

Wie war die Auslastung der Häuser im vergangenen Jahr?

Nach zweimonatiger Schließung aller Hotels von März bis Mai 2020 konnten wir alle Hotels eröffnen und wie gesagt am 24. Juli das Alex dazu gewinnen. Bereits durch dieses neue attraktive Angebot und die neu kreierten Momente und Erlebnisse sind wir im Durchschnitt um fünf Prozent-Punkte höher ausgelastet als unsere Mitstreiter. Im Schnitt sprachen wir wegen der Pandemie-Einschränkungen aber von rund 30 statt 80 Prozent Auslastung.

Interview: Verena Usleber

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