Personalie Barbara Muckermann offenbar nicht mehr Kempinski-CEO

Barbara Muckermann war angetreten, um eine neue Ära des Luxus für die Marke Kempinski einzuläuten.
Barbara Muckermann war angetreten, um eine neue Ära des Luxus für die Marke Kempinski einzuläuten. © Kempinski Hotels/Steve McCurry

Seit 2024 trieb Barbara Muckermann den Umbau der Luxushotelgruppe voran, nun soll sie gegangen sein. Auch mehrere Vorstände sollen Kempinski verlassen haben, wie Medien berichten.

Fast zweieinhalb Jahre nach ihrem Start im Juni 2024 soll Barbara Muckermann ihren Posten als CEO von Kempinski Hotels aufgegeben haben. Das berichtet das US-Portal Skift unter Berufung auf mehrere Quellen. Kempinski selbst äußerte sich auf Nachfrage von Tophotel nicht dazu.

Weitere Abgänge in der Führungsspitze

Dem Bericht zufolge sollen auch Finanzchef Gordon Drake, Personalchefin Karin Raguin, Entwicklungschef Frank Veenstra und Markenchefin Barbara Biffi das Unternehmen verlassen haben. Vertriebsvorstand Massimo Brancaleoni soll seinen Rücktritt eingereicht haben.

Die Abgänge fielen in eine Phase der Neupositionierung, die Muckermann seit ihrem Amtsantritt vorangetrieben hatte. Ziel war es, Kempinski im internationalen Luxussegment neu auszurichten und das Geschäftsmodell weiterzuentwickeln.

Zuletzt hatte die Gruppe im April den Kauf des Augustine Hotels in Prag bekanntgegeben. Laut Unternehmen handelte es sich um die erste vollständige Akquisition seit der Investition in das Hotel Vier Jahreszeiten Kempinski München im Jahr 1970. Die Transaktion lag in der Verantwortung von Muckermann und steht für einen Schwenk hin zu einem stärker anlagenorientierten Geschäftsmodell. Das Augustine Hotel werde dabei „die erste konkrete und erlebnisorientierte Verwirklichung des Konzepts ‚Kempinski der Zukunft'“ sein, sagte die CEO damals. red/sar