Nach vorläufigen Zahlen von Destatis setzte die Branche real 4,2 Prozent weniger um als vor einem Jahr. Hotels schnitten besser ab als die Gastronomie.
Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) auf Basis vorläufiger Ergebnisse mitteilt, ging der Umsatz des Gastgewerbes im August gegenüber Juli kalender- und saisonbereinigt nominal um 1,2 Prozent zurück. Im Vergleich zum Vorjahresmonat stand einem realen Umsatzminus von 4,2 Prozent ein nominaler Anstieg von 2,7 Prozent gegenüber.
Hotels mit leichtem Plus
Hotels und sonstige Beherbergungsunternehmen entwickelten sich im August gegenüber dem Vormonat leicht positiv. Ihr Umsatz stieg real um 0,4 Prozent und nominal um 0,3 Prozent. Gegenüber August 2025 verzeichnete die Beherbergungsbranche einen realen Rückgang von 0,4 Prozent. Nominal erhöhte sich der Umsatz um vier Prozent.
In der Gastronomie sank der Umsatz im August gegenüber Juli real um 1,8 Prozent und nominal um 1,7 Prozent. Zum August 2025 lag er real 5,4 Prozent niedriger, nominal dagegen 2,4 Prozent höher.
Juli nach oben korrigiert
Der Vormonat war besser ausgefallen als von Destatis zunächst prognostiziert. Nach einer Revision der vorläufigen Ergebnisse verzeichnete das Gastgewerbe im Juli gegenüber Juni real ein Plus von 1,9 Prozent statt der zunächst gemeldeten 1,5 Prozent. Nominal stieg der Umsatz um 1,7 Prozent statt um 1,3 Prozent. red/sar