Das junge Hospitality-Unternehmen aus Freiburg beschleunigt im zweiten Quartal seine Wachstumsgeschwindigkeit. Gleich zwei neue Häuser gehen mit insgesamt 35 Zimmern an den Start: Stuub Staufen und Stuub Hinterzarten.
Die Besonderheit der neuen Standorte: die beiden Häuser werden als Hotels ausgerichtet. Ursprünglich hatte sich das 2019 gegründete Start-up auf die Entwicklung von Ferienwohnungen konzentriert.
Die Eröffnung der Häuser war für Geschäftsführer Nils Deville aufgrund der bestehenden digitalen Infrastruktur gut umsetzbar. "Dank unseres hohen Grades an Digitalisierung können wir auch in Zeiten von Fachkräftemangel mit neuen Häusern auf den Markt gehen und diese in unsere Stuub-Welt unkompliziert integrieren“, so Deville.
Die zwölf neuen Zimmer der Stuub Staufen werden von einem Gemeinschaftsbereich ergänzt, der auch als Veranstaltungsräumlichkeit genutzt werden kann. Im Stuub Hinterzarten erwartet die Gäste neben 23 renovierten Zimmern und einem Co-Working-Space erstmals auch ein Fitnessraum mit – passend zur örtlichen Skisprungschanze – Ski-Ergometer. Zudem ist eine Sauna integriert.
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Benefit für Mitarbeitende: Neues Personalhaus
Für ein anhaltendes Wachstum im DACH-Raum mit weiteren bereits gesicherten Standorten schafft die Marke zusätzliche Anreize für neue Mitarbeitende. "Im Herbst 2023 werden wir ein Personalhaus in Titisee-Neustadt eröffnen. So können wir zusätzliche Benefits und Argumente bieten, um wieder mehr neue Arbeitskräfte in den Schwarzwald zu holen“, sagt Deville.
Das Personalhaus in Titisee-Neustadt ist logistischer Ausgangspunkt für die personelle Abdeckung der Stuub Häuser in Todtnauberg, Feldberg, Lenzkirch-Saig, Hinterzarten, Staufen, Friedenweiler, im Jostal sowie des Boardinghouses in Freiburg im Breisgau. "Wir freuen uns, damit nicht nur unseren Gästen, sondern auch neuen Mitarbeitenden das Erlebnis Schwarzwald so nah wie möglich bringen zu können“, erläutert Deville.

Einarbeitung per Kurzvideo
Auch bei der Einarbeitung von Mitarbeitenden setzt das Hospitality-Unternehmen auf intelligente Lösungen. So erstellte das aktuelle Personal Kurzvideos zur bestmöglichsten und schnellsten Lösung von Aufgaben oder Problemen im Arbeitsalltag.
Auch Sonderaufgaben und Special-Tasks werden erklärt und visuell verständlich gemacht. Damit sei eine digitale und immer verfügbare Wissensdatenbank entstanden, die die Einarbeitung vereinfachen soll, allgemeine Standards festigt und praktisches Wissen für alle Abteilungen sicherstellt.
"Dadurch, dass diese Videos von Personen der Praxis erstellt wurden, sind sie besonders verständlich, nah am "echten" Geschehen und geben zudem hilfreiche Tipps und Tricks, wie bestimmte Aufgaben am effektivsten erledigt werden können. Das spart Arbeitszeit und Personalkosten“, sagt Nils Deville. "Mittelfristig planen wir, eine komplett digitale Schulungsplattform zu installieren.“ ik