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AppellBranchenvertreter fordern schnelle Hilfen vom Staat

Rund 100 Betreiber von Restaurants, Hotels, Cafés sowie Catering-Firmen wenden sich mit einem Brief an die Politik. Die Forderung: ihrer Branche muss stärker unter die Arme gegriffen werden, als bisher vorgesehen.

Zu den Unterzeichnern gehören unter anderem Dirk Iserlohe, Aufsichtsratchef der Dorint Hotelgruppe, sowie die Chefs der Pizzeria-Kette L’Osteria, Mirko Silz, und der Burgerrestaurant-Firma Hans im Glück, Johannes Bühler. Insgesamt wurde das Schreiben von mehr als 100 Branchenvertretern unterschrieben.

„Ohne weitere Unterstützungszusagen droht unsere Branche ab Januar 2023 in kürzester Zeit von der bevorstehenden Kostenflut verschluckt zu werden“, heißt es in dem am Donnerstag an die Bundesregierung verschickten Schreiben. Sollte die Gaspreisbremse erst im März 2023 in Kraft treten, „ist es für viele von uns zu spät“. „Wir alle sind in großer Sorge, dass bei uns bald – erneut und diesmal endgültig – das Licht ausgeht.“

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Forderung nach schnellen Hilfen

Die Branchengruppe fordert schnelle und unbürokratische Liquiditätshilfen – und zwar „für solche Unternehmen, die infolge der Pandemiemaßnahmen bereits unverschuldet Wirtschaftskraft eingebüßt haben“. Zudem halten die Branchenvertreter es für nicht geeignet, dass bei der Deckelung der Energiekosten auf 80 Prozent der Vorjahresverbrauch als Vergleichswert herangezogen wird, schließlich hatten sie zeitweise geschlossen und daher einen relativ niedrigen Energieverbrauch. „Für betroffene Unternehmen muss der Vorpandemie-Verbrauch 2019 die Bemessungsgrundlage sein, damit Entlastung stattfindet“, heißt es in dem Schreiben. dpa


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