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Start Management Allgemein Aktionsbündnis Tourismusvielfalt: Verlängerung der Überbrückungshilfe III bis Jahresende gefordert

Aktionsbündnis TourismusvielfaltVerlängerung der Überbrückungshilfe III bis Jahresende gefordert

Die Bundesregierung hat sich darauf geeinigt, die Überbrückungshilfe III als “Überbrückungshilfe III Plus” bis Ende September 2021 zu verlängern. Das Aktionsbündnis Tourismusvielfalt sieht das jedoch als nicht ausreichend an und fordert eine Fortführung bis Jahresende.

Das Aktionsbündnis Tourismusvielfalt (ATV), ein Bündnis aus 28 touristischen Branchenverbänden, kritisiert die Bundesregierung für ihren Beschluss, die Überbrückungshilfen für wirtschaftlich durch die Coronakrise besonders hart betroffene Unternehmen nur bis Ende September zu verlängern (wir berichteten). Ursprünglich hatten die Regierungsparteien Pläne, dass die Verlängerung bis zum Jahresende gehen soll.

“Die Touristik ist durch die mehrmonatigen Schließungen ohnehin schon eine hart getroffene Branche”, sagt ATV-Sprecher Michael Buller. “Sie nimmt erst sehr langsam wieder an Fahrt auf, doch können die Buchungsverluste von Januar bis März 2021 bei weitem nicht mehr wettgemacht werden.” Maximal 40 Prozent des Jahresumsatzes von 2019 kann laut Buller überhaupt dieses Jahr erreicht werden, was die Unternehmen weiterhin schwer belasten werde. Auch fehle noch auf längere Sicht der internationale Tourismus in Deutschland.

Hilfe für schwächere Wintermonate nötig

ATV-Sprecherin Petra Thomas ergänzt: “Die ersten Monate des Jahres stellen in der Tourismusbranche die Hauptbuchungszeit für die Sommermonate dar und fehlen in diesem Jahr komplett. Im Sommer wiederum werden jene Gelder verdient, die die Unternehmen brauchen, um über die verlustreichen und schwächeren Wintermonate zu kommen. Erhalten sie in diesem Jahr nur bis Ende September die dringend benötigten Überbrückungshilfen, werden die Gelder des Bundes vielen touristischen Anbietern nicht mehr weiterhelfen, da sie genau zu dem Zeitpunkt aufhören, an dem die wirtschaftlichen Probleme für sie richtig losgehen. Zudem können Fernreiseanbieter derzeit noch gar nicht neu an den Start gehen und werden vermutlich erst wieder im kommenden Jahr erste Umsätze generieren.”

“Die Politik, die bis hierhin geholfen hat, die Unternehmen zu retten, muss die Überbrückungshilfen dringend bis zum Jahresende weiterlaufen lassen“, fordert Buller im Namen des ATV. “Die stark wirtschaftlich angeschlagenen Touristik-Unternehmen werden es sonst schwer haben, durch den Winter zu kommen.”

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