Rebranding Das Stue wird zum Sofitel

Im Zuge des Rebrandings erhalten unter anderem die öffentlichen Bereich des Hotels ein Refresh.
Im Zuge des Rebrandings erhalten unter anderem die öffentlichen Bereich des Hotels ein Refresh. © Steve Herud

Accor überführt das Berliner Boutiquehotel Das Stue von der Marke SO/ zu Sofitel. Das Haus in der ehemaligen Dänischen Botschaft soll dafür gezielt modernisiert werden.

Das Berliner Luxushotel Das Stue wechselt die Marke: Accor wandelt das bisherige SO/ Berlin Das Stue in ein Sofitel um. Das Rebranding ist laut dem Hotelkonzern für das erste Quartal 2027 geplant. Das Hotel liegt im Botschaftsviertel am Rand des Tiergartens mit Blick auf den Zoologischen Garten und befindet sich in einem denkmalgeschützten neoklassizistischen Gebäude aus den 1930er-Jahren, das ursprünglich als Königlich-Dänische Botschaft errichtet wurde. Der Name „Stue“ – dänisch für Wohnzimmer – bleibt erhalten.

Das Haus verfügt über 78 Zimmer und Suiten, darunter eine Bel-Etage-Suite und eine Penthouse Suite. Zur Ausstattung gehören ein beheizter Innenpool, ein Spa, ein Fitnessbereich sowie private Veranstaltungsräume. Das Design stammt von der Designerin Patricia Urquiola und Axthelm Rolvien Architekten. „Die bewegte Geschichte, der unverwechselbare Charakter und die einzigartige Lage machen es zu einer außergewöhnlichen Bereicherung für die Sofitel-Familie“, sagt Maud Bailly, CEO von Sofitel, Sofitel Legend, MGallery und Emblems.

Modernisierung geplant, Charakter soll bleiben

Im Zuge des Markenwechsels soll das Hotel gezielt modernisiert werden. Geplant sind unter anderem Upgrades der Gästezimmer bei Betten und Textilien, ein Refresh der öffentlichen Bereiche, neue Beschilderung, eine Modernisierung der Flure sowie ein neu konzipiertes Lobby-Erlebnis. Die bestehende Designsprache des Hauses solle dabei erhalten bleiben.

Mit dem Sofitel Berlin Das Stue und der ebenfalls für 2027 geplanten Eröffnung eines Sofitel in Dublin verfolgt die Marke ihr strategisches Wachstumsziel in den Top 15 der europäischen Destinationen. Deutschland zählt zu den wichtigsten europäischen Kernmärkten des Konzerns mit knapp 300 Hotels und mehr als 43.000 Zimmern. Rund 30 weitere Projekte befinden sich in der Entwicklung. red/sar