Vor 100 Jahren übernahmen Otto und Alfred Walterspiel die Leitung des Münchner Luxushotels. Zum Jubiläum bringt das Haus ausgewählte Klassiker der Walterspiel-Küche zurück.
Vor einem Jahrhundert begann im Hotel Vier Jahreszeiten Kempinski München eine prägende Ära für das Haus und die deutsche Spitzengastronomie. Am 1. August 1926 übernahmen die Brüder Otto und Alfred Walterspiel die Leitung des Luxushotels an der Maximilianstraße und machten es zu einer der führenden Adressen für internationale Gäste.
Während Otto Walterspiel das Hotel kaufmännisch führte, erlangte Alfred Walterspiel als Küchenchef internationale Bekanntheit. Er modernisierte die damals von der französischen Küche geprägte Haute Cuisine. Sein 1952 erschienenes Standardwerk Meine Kunst in Küche u. Restaurant zählt bis heute zu den bekanntesten Fachbüchern der klassischen Kochkunst.

Historische Gerichte kehren zurück
Anlässlich des Jubiläums erinnert das Hotel an das kulinarische Erbe Alfred Walterspiels. Dafür wurden historische Speisekarten aus den Hotelarchiven ausgewertet. Ab dem 1. August stehen ausgewählte Gerichte aus der Walterspiel-Ära wieder auf der Karte.
In der Lobby wird die „Patè forestier en croute“ serviert. In der „Schwarzreiter Tagesbar“ können Gäste unter anderem den „Hummer Walterspiel“, ein gefülltes Kalbkotelett auf Trüffel und Kartoffelpüree, die „Seezunge Walterspiel“ an Sellerie sowie das „Soufflé Walterspiel“ mit Himbeersorbet und Vanille bestellen.
„Die Gebrüder Walterspiel haben den Grundstein für den Werdegang unseres Hauses gelegt. Bis heute steht der Name Walterspiel als Symbol für exzellente Gastronomie“, sagt Holger Schroth, Geschäftsführer des Hotel Vier Jahreszeiten Kempinski München. Mit den Jubiläumsangeboten wolle das Hotel das Wirken der beiden Brüder würdigen. red/sar