Der Betreiber übernimmt ein ehemaliges Hotelgebäude in Ramersdorf und startet im Oktober 2026 mit 197 Studios und WG-Zimmern.
Die Staytoo Living GmbH erweitert ihr Portfolio um einen Standort in München. Das Unternehmen hat nach eigenen Angaben einen Management-Vertrag mit einem europäischen Immobilieninvestor für ein ehemaliges Hotelgebäude in der Ottobrunner Straße 17-19 abgeschlossen. Die Eröffnung des Hauses ist für den 15. Oktober geplant.
Siebter Standort in Deutschland
Das Apartmenthaus im Stadtbezirk Ramersdorf umfasst 197 vollmöblierte Studios und WG-Zimmer auf einer Gesamtwohnfläche von 5.023 Quadratmetern. Die All-inclusive-Mieten beginnen bei 980 Euro pro Monat. Für Staytoo ist es der siebte Standort in Deutschland und zugleich der erste in München.
Staytoo Living übernimmt für den Eigentümer den Betrieb des Hauses einschließlich Vermietung, Vermarktung sowie technisches und kaufmännisches Property Management.
Auslastung liegt bei 97 Prozent
„Dass wir über alle Standorte hinweg seit Jahren eine Auslastung von rund 97 Prozent erreichen, bestätigt unseren Ansatz und zeigt, dass unser Modell auch in den kompetitivsten Märkten funktioniert. Der Schritt nach München ist deshalb ein echter Meilenstein für unsere Marke“, sagt Managing Director Anja Müller.
Die Wohnangebote reichen von 17 bis über 35 Quadratmeter großen Studios und WG-Zimmern. Jede Einheit verfügt über eine eigene Küchenzeile, einen kombinierten Wohn- und Arbeitsbereich, ein Bad sowie W-Lan. Darüber hinaus seien verschiedene Gemeinschaftsflächen vorgesehen. Im Erdgeschoss entstehen ein 72 Quadratmeter großes Co-Study, ein separater Arbeitsraum sowie eine Lobby mit Packstation. Im Untergeschoss werden ein Fitnessbereich mit Yoga-Raum, eine Gaming-Lounge, ein Kinoraum und eine Waschküche eingerichtet.
Staytoo richtet sich an Studierende, Auszubildende und Young Professionals. Die Marke ist bislang in Berlin, Leipzig, Bonn, Kaiserslautern sowie an zwei Standorten in Nürnberg vertreten. Nach Angaben des Unternehmens stieg die durchschnittliche Auslastung des Portfolios seit der Übernahme im Jahr 2021 von 67 auf mehr als 97 Prozent. red/nz