Mit neuem Restaurant, Spa-Café und moderner Technik schärft das Traditionshaus im Allgäu sein Profil. Die Investition beläuft sich auf vier Millionen Euro.
Das Wellnesshotel Prinz-Luitpold-Bad in Bad Hindelang hat einen Bauabschnitt abgeschlossen. Das Haus im Allgäu wurde 1864 gegründet und ist seit mehr als 100 Jahren in Familienbesitz. Nun hat es rund vier Millionen Euro in Ausbau und Technik investiert.
Am deutlichsten zeigt sich das im Restaurant. Große Fenster holen die Berge ins Haus. Eine neue Gartenterrasse bringt Gäste näher an den Ausblick. Innen wirkt der Raum heller und offener. Auch die Abläufe wurden neu organisiert. Die Buffetlösung ist eigenen Angaben nach nun effizienter und übersichtlicher. Neu ist außerdem ein Spa-Café. Es verbindet Wellness und Gastronomie ohne Umwege. Kaffee und Kuchen im Bademantel gehören hier zum Konzept.
Umbau mit Verstand
Zum Bauabschnitt zählen auch neue Balkone mit integrierter Photovoltaik sowie eine modernisierte, energieeffizientere Klimatisierung. „Wir wollen nicht einfach etwas neu machen, sondern etwas richtig machen“, sagt Geschäftsführer Armin Gross. „Ein Haus mit Geschichte darf sich verändern – aber es sollte sich dabei nicht verlieren.“
Auch für Gastgeberin Sabine Gross steht die Balance im Mittelpunkt: „Mir ist wichtig, dass unser Haus schöner und zugleich selbstverständlicher wird. Dass sich Gäste wohlfühlen, ohne dass alles nach Neubau aussieht.“ red/nz