Wellbeing Women's Symposium: Zwischen Longevity und Gendermedizin

Zahlreiche Frauen waren der Einladung von Elisabeth Gürtler (rechts) gefolgt und nahmen Women´s Symposium im Hotel Sacher Seefeld teil.
Zahlreiche Frauen waren der Einladung von Elisabeth Gürtler (rechts) gefolgt und nahmen am Women´s Symposium im Hotel Sacher Seefeld teil. © Jan Hetfleisch

Gastgeberin Elisabeth Gürtler lud am 7. März zum 5. Women’s Symposium ins Alpin Resort Sacher Seefeld. In stilvollem Ambiente trafen starke Stimmen, neue Perspektiven und wertvolle Begegnungen aufeinander.

Es ist bereits zur Tradition geworden: Das Women’s Symposium im Alpin Resort Sacher Seefeld rund um den Internationalen Frauentag. Es richtet sich vor allem an Frauen aus Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und Medien und verbindet Wissensimpulse und Austausch. Bereits zum fünften Mal waren am 7. März 2026 mehr als 100 weibliche Persönlichkeiten der Einladung von Gastgeberin Elisabeth Gürtler gefolgt. Ihrer Meinung nach hat sich der thematische Fokus in den letzten Jahren stark in Richtung Longevity, Better Aging und ganzheitliche Gesundheit für Frauen entwickelt – ein Thema, das im Luxus-Wellness- und Gesundheits-Tourismus stark wächst und damit eine größere Bühne braucht.

Zu den inhaltlichen Schwerpunkten des Symposiums zählen daher in jedem Jahr Gesundheit, Longevity und Female Empowerment. Unter dem Motto „Der Frühling ist weiblich“ teilten namhafte Speaker in diesem Jahr aktuelle Ansätze und Know-how zu den Themen mentale Stärke, moderne Medizin, bewusste Ernährung und nachhaltige Vitalität.

Die Bedeutung von Ernährung, Atmung und mentaler Stärke

Ernährungsberaterin Ursula Vybiral stellte die „Easy Eating Methode“ vor, mit der Frauen in kleinen Schritten ihre Lebensgewohnheiten ändern und durch ein verändertes Essverhalten auf die Gesunderhaltung ihres Körpers einwirken können. Atemtrainer Daniel Lener gab wichtige Impulse zum Thema Atem und zu den sogenannten Big-Five-Veränderungen, mit denen jeder das bessere Atmen in seinen Alltag integrieren kann. Erfrischend unterhaltsam und praxisnah ging Mentalexperte und Bestsellerautor Manuel Horeth auf die mentale Stärke von Frauen ein. Dabei stellte er heraus, wie wichtig das positive Mindset beim Treffen wichtiger Entscheidungen sein kann und wie dadurch die eigene Leistungsfähigkeit gesteigert wird.

Wie sehr uns alle die Themen Demenz und Alzheimer beschäftigen, zeigte das große Interesse am Vortrag von Wolfram Schmidt, Geschäftsführer der Biogen Deutschland GmbH. Anschaulich ging er auf die aktuelle Studienlage dazu ein und zeigte auf, wie wir selbst vorbeugen, Symptome erkennen und im Zweifelsfall behandeln lassen können. Ergänzend führte Viyan Sido, Ärztin für Herzchirurgie mit eigener Präventionsklinik, aus, wie vernachlässigt aus ihrer Sicht auch heute noch die Gendermedizin sei, insbesondere was Herz- und Kreislauferkrankungen angeht. Nur sehr langsam erkenne man, dass Krankheiten bei Frauen anders behandelt werden müssten als bei Männern, führte sie aus.

Trainieren wie Daniel Craig

Star-Trainer und Coach für Regeneration und ganzheitliche Bewegung Joachim Pötschger plauderte aus dem Nähkästchen über sein persönliches Training mit Daniel Craig für die James-Bond-Verfilmungen und motivierte mit Tipps, die zur täglichen Routine werden können – für mehr Bewegung, die maßgeblich zur Gesundheit beiträgt.

Seine Trainingseinheiten sind wesentlicher Bestandteil der vor einem Jahr von Elisabeth Gürtler ins Leben gerufenen Sacher Academy For Better Aging unter der medizinischen Leitung von Katharina Sepp. Unter dem Motto „Longevity in cozy luxury“ stehen Anregungen für die Gesundheit im Fokus. Basierend auf einem wissenschaftlich fundierten Konzept und mit evidenzbasierter Begleitung umfasst das Programm der Academy nicht nur Kältetherapie, IHHT-Höhentraining und EMS-Training, sondern auch Laser-Lipolyse und Infusionen. Das erklärte Ziel: die Gesundheitsspanne so gut wie möglich zu verlängern.  

Zusammenfassend erklärte Elisabath Gürtler ihr Engagement für das Women’s Symposium mit den Worten: „Gerade am Weltfrauentag dürfen wir uns bewusst daran erinnern, wie wichtig es ist, nicht nur für andere da zu sein, sondern auch für uns selbst. Unser Wohlbefinden ist die Basis unserer Stärke.“