Politik Denkfabrik pitcht 10-Punkte-Sofortprogramm

Dr. Marcel Klinge, Homeira Amiri, Michael Donth MdB, Stefan Schmidt MdB, Gerhard Bruder und Dirk Iserlohe (von links).
Diskutierten über den Tourismusstandort Deutschland: Marcel Klinge, Homeira Amiri, Michael Donth MdB, Stefan Schmidt MdB, Gerhard Bruder und Dirk Iserlohe (von links). © DZG

Im Rahmen eines Dialogevents im Bundestag diskutierte die DZG Maßnahmen, um die Tourismuswirtschaft in Deutschland zu unterstützen. Mit dabei waren führende Politiker.

Mehr als 90 Gäste waren der Einladung des Denkfabrik Zukunft der Gastwelt (DZG) in den Bundestag zum Herbst-Dialogevent gefolgt. Darunter waren Unternehmer aller fünf Wertschöpfungssektoren des Gastwelt sowie Verbandsvertreter aus dem Netzwerk der Denkfabrik.

>> Lesetipp: Denkfabrik: 38 Maßnahmen für den Tourismusstandort Deutschland

In diesem Rahmen pitchte die Denkfabrik Maßnahmen, um in Berlin mehr Aufmerksamkeit und eine bessere Koordination für die Themen und Anliegen der Branche zu erhalten. "Unser Thinktank macht in unserer Tourismusstrategie Plus konkrete und schnell umsetzbare Vorschläge, wie wir durch koordiniertes Handeln zu greifbaren Ergebnissen kommen. Kurz um: wir wollen motivieren statt mosern", sagt Vorstandsvorsitzender Marcel Klinge. "So schaffen wir gegenseitiges Verständnis und können gemeinsam Lösungen für große Herausforderungen wie dem Arbeitskräftemangel, Künstlicher Intelligenz (KI) oder den enormen Kostensteigerungen erarbeiten."

Im Dialog mit Politikern

Den Auftakt der Diskussionsrunde machte Marie-Agnes Strack-Zimmermann MdB (FDP), Ausschussvorsitzende des Verteidigungsausschusses und Schirmherrin der Veranstaltung. In ihrem Vortrag gab Strack-Zimmermann nicht nur einen Einblick in die Sicherheitspolitik in Europa, sondern machte auch deutlich, wie wichtig die Unterstützung Deutschlands und der EU für die Ukraine ist. Sie streifte in ihrem Impuls auch die Themen Energie, Versorgungssicherheit und Lieferketten-Stabilität.

Im Anschluss teilte Tilman Kuban, CDU-Wirtschaftsexperte und ehemaliger Vorsitzender der Jungen Union, seine Ideen, wie die Bundespolitik die deutsche Wirtschaft wieder auf Wachstumskurs bringen und Innovationen fördern kann. Die parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Digitales und Verkehr, Daniela Kluckert, war der nächste Speakerin. Sie beleuchtete die Themen Digitalisierung und Künstliche Intelligenz.

>> Lesetipp: Gastgewerbe: Umsatz im Juli 2023 gesunken

Abschließend stellten sich Stefan Schmidt, Obmann und tourismuspolitischer Sprecher von Bündnis90/Die Grünen, und Michael Donth MdB, Obmann der CDU/CSU-Fraktion im Tourismusausschuss, der Diskussion. Aufhänger war die neue "Nationale Tourismusstrategie", an der die Bundesregierung und die Koalitionsfraktionen derzeit arbeiten. Dazu hatte die Denkfabrik bereits Anfang September ein Maßnahmenpapier herausgebracht. Die zehn wichtigsten Vorschläge, wie man Tourismuspolitik Plus in Deutschland zukunftsorientiert gestalten kann, wurden in der Diskussion daher auch immer wieder gestreift. red/sar