Alexander Aisenbrey ist nicht mehr Geschäftsführer des Fünfsterne-Superior-Hotels in Donaueschingen. Das sind seine Pläne.
Wie Alexander Aisenbrey gegenüber Tophotel bestätigt, macht er sich selbstständig. Der Hotel- und Gastronomieexperte will sich künftig freiberuflich der Strategieberatung für die Hotellerie widmen – unter anderem als Speaker, Coach und Berater. „Das Consulting mache ich schon relativ lange und jetzt ist der richtige Zeitpunkt“, so der 53-Jährige. Nach 20 Jahren an der Spitze des Öschberghofs, die er mit einem wunderbaren Team teilen durfte, sei die Zeit für neue Herausforderungen gekommen, heißt es zudem in einer Mitteilung des Donaueschinger Resorts.
In seine Nachfolge sei er nicht mehr involviert, so Alexander Aisenbrey weiter. Doch für die Zukunft stehe der Öschberghof gut da. Erst im vergangenen Jahr war die Führung erweitert und das Management neu strukturiert worden: Stellvertretende Geschäftsführerin ist Annika F. Stoll, die bereits seit langer Zeit Teil des Öschberghofs ist, kaufmännischer Geschäftsführer Benedikt Bodamer. Hinzu kommt ein Management – Michael Artner agiert als Hotelmanager –, das gemeinsam mit der Geschäftsführung die Geschicke des Hauses leitet. Angesichts dieser guten Aufstellung zeichne sich momentan noch keine Nachfolge für Aisenbrey ab, kommentiert Öschberghof-Pressesprecher Rainer Schwarz auf Nachfrage.
Aisenbrey war im Februar 2003 Direktor des Öschberghofs geworden. Der gebürtige Stuttgarter hat das Hotel mit Golfresort entscheidend mitgeprägt und weiterentwickelt. „Wir danken Alexander für sein großes Engagement in den vergangenen 20 Jahren“, so Alexander Hengst, Vertreter der Gesellschafter des Öschberghofs. Und weiter: „Gemeinsam haben wir viel erreicht und den Öschberghof zu dem gemacht, was er heute ist: Ein gefragtes Reiseziel mit hohem Renommee.“
Seine Expertise wird Alexander Aisenbrey dabei künftig nicht nur in die Strategieberatung einbringen. Wie er durchblicken lässt, verfolgt er parallel zum Consulting bereits ein weiteres neues Projekt, mit dem er demnächst an die Öffentlichkeit gehen will. red/brg