Wartungsverträge für Spültechnik: So funktioniert‘s

Geschulte Servicetechniker führen eine qualifizierte Wartung durch. (Foto: VGG, Winterhalter)

Vor Abschluss eines Wartungsvertrages sollten Spülküchenbetreiber gut überlegen, welche Services erwünscht und wirtschaftlich sind. Denn die Verträge können sehr unterschiedliche Leistungen beinhalten. Worauf dabei zu achten ist, erläutern Experten der VGG. - von ak

Oftmals schätzen Gastronomen das Risiko ab: Ist es sinnvoll, nach dem Kauf einer Geschirrspülmaschine in einen Wartungsvertrag zu investieren? Oder könnte man es wagen darauf zu verzichten? Die Entscheidung fällt je nach Anzahl der zu verpflegenden Gäste und je nach Modell unterschiedlich aus. „In großen Verpflegungsbetrieben ist die Abschlussrate relativ hoch“, weiß Hans-Dieter Breideband, Serviceleiter beim VGG-Mitglied Meiko (VGG-Vereinigung Gewerbliches Geschirrspülen). „Etwa drei Viertel aller Betriebe wünschen höchstmögliche Betriebssicherheit bei kalkulierbaren Kosten und schließen einen Wartungsvertrag für die Korb- oder Bandtransportmaschine ab.“
Bei kleineren Gastronomietrieben liegt die Abschlussrate meist unter 20 Prozent. Hier kommen oftmals Programmautomaten zum Einsatz, für die die Risikoabschätzung des Kunden anders ausfällt. „Aber auch wenn kein Wartungsvertrag abgeschlossen ist, empfehlen wir, für die jeweiligen Maschinenmodelle stets geschulte und erfahrene Servicetechniker hinzuzuziehen,“ so Christian Schneider, Leiter After Sales International von Winterhalter. Nur so sei eine fachlich qualifizierte und damit unter dem Strich auch kostengünstige Wartung oder Reparatur durchzuführen. „Wir warnen vor Eingriffen durch nicht autorisierte Personen, die weder hinreichende Kenntnisse über die hoch entwickelten Techniken und Steuerungen noch über spezielle Ersatzteile verfügen; sie können damit die Betriebssicherheit nicht hinreichend gewährleisten.“ Zudem erlischt die Garantieleistung bei Eingriffen durch nicht autorisierte Personen.