Die Geschwister Messner bauen ihr Familienhotel in Sterzing umfassend um. Ab Juni 2026 sollen Gäste dort wissenschaftlich fundiert trainieren und regenerieren können.
Das Sporthotel Zoll in Sterzing durchläuft derzeit einen umfangreichen Umbau. Wenn das Haus am 14. Juni 2026 wieder öffnet, soll es sich grundlegend von seinem bisherigen Profil unterscheiden: Aus einem Hotel mit breit gefächertem Aktivangebot wird laut den Betreibern ein durchstrukturiertes Sporthotel, das Bewegung, Erholung und Ernährung unter dem Slogan „rest.revive.refuel" zu einem ganzheitlichen Konzept verbindet.
Hinter der Neuausrichtung stehen die Geschwister Michael und Kathrin Messner, die das Haus gemeinsam mit ihren Eltern führen. Beide waren selbst jahrelang im Leistungssport aktiv. „Wir haben gemerkt, dass unter unseren Gästen eine Zielgruppe wächst, die sich im Urlaub aktiv betätigen und ihre Fitness gezielt verbessern möchte, ohne jedoch Leistungen erst vor Ort einzeln dazubuchen zu müssen“, erläutert Michael Messner. Daraus sei die Idee entstanden, die sportliche Kompetenz des Hotels auszubauen und ganzheitliche, wissenschaftlich fundierte Programme anzubieten.
Sieben Programme für alle Leistungslevel
Künftig sollen Gäste aus sieben maßgeschneiderten Programmen wählen können – unabhängig vom individuellen Fitnessniveau. Laut dem Hotel umfassen diese jeweils einen individuellen Trainingsplan per App, eine fundierte Diagnostik, Erholungseinheiten sowie eine persönliche Betreuung, die auch über den Aufenthalt hinaus fortgesetzt werden soll. Im Mittelpunkt stünden Gesundheit, Wohlbefinden und die Steigerung der Leistungsfähigkeit im Alltag.
Zentraler Baustein des Umbaus ist ein neues, 700 Quadratmeter großes Performance- und Recovery-Center. Dort stehen unter anderem ein Hyrox-Areal und ein sogenannter Skillcourt zur Verfügung – ein Bereich, in dem Sensor- und Kameratechnologie körperliche Bewegung mit kognitivem Training verbinden soll. Das Center ist auf Cardio-, Kraft- und Functional-Training ausgelegt. Die Nutzung ist laut dem Hotel in fast allen Programmen inbegriffen – ebenso wie der unbegrenzte Zugang zum Skillcourt.

Regeneration, Ernährung und Freizeitsport
Neben dem Training legt das Konzept großen Wert auf Regeneration. Täglich sollen den Gästen eine Kältetherapie, eine Floating-Einheit, Kaltwasserbecken sowie eine Druckmassage für die Beine zur Verfügung stehen. Ergänzt wird das Angebot durch einen Wellnessbereich mit Saunalandschaft und Pools. Wer abseits des strukturierten Trainings aktiv sein möchte, kann laut dem Hotel Tennis, Padel, Beachvolleyball und Indoor-Klettern nutzen.
Auch die Verpflegung ist auf das Sportkonzept abgestimmt. Das Küchenteam setzt auf saisonale und regionale Produkte, die gesund und fettarm zubereitet werden. Gäste erhalten zudem Empfehlungen, wie sich Training und Ernährung aufeinander abstimmen lassen. Konkret umfasst die Verpflegung ein vitales Frühstücksbuffet, ausgewogene Bowls am Nachmittag sowie eine Fünf-Gang-Vitalpension am Abend.
Das familiengeführte Hotel verfügt über 38 Doppelzimmer und Studios für zwei bis fünf Personen sowie acht Apartments für bis zu sechs Gäste. Die Studios – zwischen 40 und 70 Quadratmeter groß – sollen das Sportkonzept bis ins Zimmer tragen: Sie sind mit einer Sprossenwand, einem eigenen Cold Tub, einem Regenerationsbereich mit Matte und Faszien-Tools von Blackroll sowie einem Spind für Sportbekleidung und einer kleinen Küche ausgestattet.
Das Sporthotel Zoll ist Mitglied der Vitalpina Hotels Südtirol, einem Zusammenschluss von rund 30 familiengeführten Häusern im Vier- bis Fünfsterne-Segment, die sich auf naturnahen und nachhaltigen Erlebnisurlaub spezialisiert haben. red/sar