Mai 2014: Wetten, dass ... es das Social-Media-Team nicht schafft, die Anzahl der 3500 Facebook-Fans des Romantik Hotels Schloss Rheifels in St. Goar am Rhein auf mindestens 7500 zu erhöhen. Doch das Team hat es geschafft. Daher ging es für den Direktor und stellvertretenden Geschäftsführer Andreas E. Ludwig 60 Meter in die Tiefe.
Andreas E. Ludwig, Direktor und stellvertretender Geschäftsführer des Romantik Hotel Schloss Rheinfels in St. Goar am Rhein, hat seine Wettschulden beglichen und sich von der Spitze des höchsten Turms der historischen Burg Rheinfels am gesicherten Seil mehr als 60 Meter fast bis auf Flussniveau abgeseilt. Der Aktion war unter dem Titel „Facebook-Challenge“ eine Wette vorausgegangen, die er mit seinem Social-Media-Team im Mai 2014 abgeschlossen hatte:
Das sollte es schaffen, die Anzahl der seinerzeit knapp 3500 Facebook-Fans des Vier-Sterne-Superior-Hotels bis Oktober auf mindestens 7500 zu erhöhen. „Mit Bravour, aber glücklich verloren“, so der Kommentar von Ludwig, „denn zum einen sind unsere nun aktuell 7600 Fans ein tolles Ergebnis und zum anderen darf sich die Stiftung 'RTL – Wir helfen Kindern' über die vereinbarte Spende in Höhe von zwei Euro pro überwundenen Höhenmeter aus meinem Portemonnaie freuen.“
Die so entstandene Summe rundet Ludwig auf 150 Euro und wird sie im Rahmen des TV-Spendenmarathons auf RTL am 21. und 22. November mit der Summe, die durch die Spendenaktion im Hotel schon das ganze Jahr über läuft, überweisen. Bei der Stiftung engagiert sich das Romantik Hotel Schloss Rheinfels bereits seit 2013 mit 30 gespendeten Cent pro Gast und Übernachtung.
Überwindung – der erste Schritt ins Nichts
Mehr als 50 Zuschauer verfolgten das Event vom sicheren Boden aus und empfingen Ludwig bei seiner Ankunft mit Applaus, schließlich gibt es einen in den Seilen hängenden Hoteldirektor nicht alle Tage zu sehen. Inhaber und Burgherr Gerd Ripp war sodann der erste Gratulant, der seinen Direktor beglückwünschte. „Allein der so genannte Urturm hat eine Höhe von 32 Metern und der erste Schritt ins Nichts war, obwohl ich als junger Mann hin und wieder in den Bergen geklettert bin, eine wahnsinnige Überwindung für mich“, berichtet Andreas E. Ludwig.
Auch stellte die bröckelige Bruchsteinmauer des Turms eine enorme Gefahr dar und es bedurfte für den Abstieg einer einmaligen Sondergenehmigung seitens der Stadt St. Goar. Der spricht Direktor Ludwig seinen Dank dafür aus, genauso wie Stefan Weichert, der als Kletter-Profi mit von der Partie war und im Vorfeld für ein professionelles Training gesorgt hatte. Trotz Herzklopfen und einigen Abschürfungen an den Händen resümiert der Abenteurer positiv: „Es hat riesigen Spaß gemacht und ich würde es jederzeit wieder machen.“