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StartBusiness & ManagementManagementWestin-GM Thomas Hattenberger im Interview:: "A bisserl was geht immer"

Westin-GM Thomas Hattenberger im Interview "A bisserl was geht immer"

Nachdem sich Rainer Bangert aus privaten Gründen als GM des Westin Grand zurückgezogen hatte, wurde mit Thomas Hattenberger im August ein Nachfolger mit großer Berlin-Erfahrung vorgestellt. Der Kitzbüheler zeichnet zudem regional verantwortlich für zwei weitere Häuser des Management-Betreibers EVENT Hotelgruppe: das Mercure Potsdam City und das Sheraton Berlin Grand Esplanade, das seit dem Jahreswechsel zum Starwood-Portfolio gehört.

Tophotel: Herr Hattenberger, seit 2003 wechseln Sie in steter Regelmäßigkeit zwischen München und Berlin. Nun sind Sie zum dritten Mal als GM an die Spree gekommen – eine rein berufliche Entscheidung oder hat Ihnen Berlin gefehlt?
Thomas Hattenberger: Letzteres trifft auf jeden Fall zu. Durch die langen Jahre bei NH und im Park Inn by Radisson Berlin Alexanderplatz ist es erneut wie ein Nachhausekommen. Die Stadt ist ein Trendsetter mit extrem viel Freiraum für Ideen und da macht es mir als Hotelier Spaß, hier mit neuer Inspiration aktiv zu werden.

Tophotel: Mit dem Westin Grand verantworten Sie einen Top-Performer. Wie sehen Sie das Haus auf dem Berliner Markt positioniert?
Hattenberger: Das Westin Grand ist richtig gut positioniert, wenngleich der Druck in Berlin groß ist und dieser bedingt durch die Eröffnung immer neuer Luxushotels von Jahr zu Jahr weiter zunimmt. Aber meine Devise lautet: »A bisserl was geht immer« – das ist zugleich die Herausforderung, die ich gesucht und auch gefunden habe.

Tophotel: Im vergangenen Jahr verbuchte das Westin ein zehnprozentiges Umsatzplus. Peilen Sie für 2015 ähnliche Steigerungen an?
Hattenberger: Zu diesem Zeitpunkt kann ich noch keine verbindlichen Zahlen nennen, zudem muss man realistisch bleiben. 2014 war ein extrem starkes Messejahr, 2015 sind die Voraussetzungen andere.

Tophotel: Sie zeichnen regional verantwortlich für zwei weitere Häuser der EVENT Hotelgruppe. Das Sheraton Berlin Grand Esplanade erhielt jüngst seinen neuen Schriftzug samt Logo. Inwieweit ist es bereits in die Starwood-Welt integriert und gibt es Synergien mit dem Westin Grand?
Hattenberger: Die Implementierung einer für das Haus neuen Marke geht nicht von heute auf morgen. So benötigt die Anpassung der öffentlichen Bereichen einfach Zeit, bis es den Anforderungen von Starwood an die Marke Sheraton entspricht. Diese Zeit nehmen wir uns, schließlich ist der Pachtvertrag langfristig abgeschlossen worden. Wo wir bereits einen Schulterschluss mit dem Westin  gefunden haben, ist im Bereich des Kundenbindungsprogramms. Durch die Erfahrung mit SPG leisten die Mitarbeiter in der Friedrichsstraße dem Sheraton derzeit punktuell Schützenhilfe bei der Markteinführung.

 

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