Welcher Fußboden ist besser im Hotel?

Marco Knop Marketingleiter, Project Floors (Bild: xxx)

Teppichboden oder glatte Fußböden? In dieser Frage scheiden sich die Geister. Merkmale wie Trittschall, Reinigungsfreundlichkeit oder Optik sprechen mal für die eine, mal für die andere Lösung.

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Immer dann, wenn optische und funktionale Anforderungen und Erwartungen in Einklang gebracht werden sollen, sind Designbodenbeläge die bevorzugte Wahl für Planer, Architekten und Betreiber. Gerade in den stark beanspruchten Bereichen eines Hotels wie Lobby und Restaurant sind die widerstandsfähigen Beläge eine willkommene Alternative und bieten aufgrund der Elementbauweise zahlreiche Gestaltungsmöglichkeiten für ein individuelles und repräsentatives Einrichtungskonzept. Angefangen bei unterschiedlichsten Verlegemustern bis hin zur Einarbeitung von Intarsien kann ein Designbodenbelag ohne Aufwand zum einzigartigen Markenzeichen jedes Hauses werden.

Doch auch in anderen Bereichen wie dem Wellnessbereich oder in den Zimmern selbst wird immer mehr von den traditionellen Produkten Abstand genommen. Denn neben der authentischen Optik beispielsweise von Eichenparkett bietet der De­signbodenbelag einen wesentlichen Vorteil im täglichen Gästewesen: die Wasserunempfindlichkeit.

Eine Verlegung im Vorraum von Sauna und Pool sowie in den Badezimmern ist also problemlos durchführbar und sorgt auch hier für eine hochwertige und ansprechende Bodengestaltung. Darüber hinaus garantiert der Materialaufbau eine stets leichte, hygienische und schnelle Reinigung. Ein Argument, das von Reinigungspersonal und Allergikern gleichermaßen geschätzt wird. Wer Optik und Funktion in sinnvollen Einklang bringen möchte, der kommt an Designbodenbelägen auch im Hotel nicht vorbei.

Textiler Bodenbelag ist für Hotels die langfristigere und intelligentere Lösung – unabhängig von aktuellen Trends. Störende Geräusche wie Schritte oder Kofferrollen werden deutlich gemindert – erholsamer Schlaf und konzentriertes Arbeiten ermöglicht. Zusätzlich kann Trittschall durch eine optionale Rückenbeschichtung bis zu 40dB reduziert und der Gehkomfort verbessert werden. Diese Beschichtung ermöglicht zudem einen unkomplizierten Austausch bei späterer Renovierung, da der Belag nicht fest mit dem Bauwerk verbunden werden muss.

In puncto Reinigungsfreundlichkeit und Gesundheit empfiehlt der Deutsche Allergie- und Asthmabund (DAAB) Teppichboden, denn das Vorkommen gesundheitsgefährdender Staubpartikel in der Luft ist durchschnittlich halb so hoch als bei Hartbelägen. Der Feinstaub wird bis zum nächsten Saugen gebunden. Bei Hartbelägen reicht eine normale Begehung, um den Feinstaub aufzuwirbeln und die Atemluft zu belasten. Für die gleiche Feinstaub-Hygiene ist bei Hartbelägen tägliches Wischen notwendig, wobei bei Teppichboden zwei Mal Saugen pro Woche ausreicht (DAAB).

Teppichboden ist die langfristigere Lösung – einige Vorteile sind: Designvielfalt, Gehkomfort, Lärmreduktion, Renovierungsfähigkeit, Reinigungsaufwand und Staubvorkommen. Darüber hinaus schafft Teppichboden eine wohnliche Atmosphäre, in der sich der Hotelgast wohl fühlt. Eine schier unbegrenzte Farb-, Muster- und Materialauswahl ermöglicht eine individuelle Gestaltung von Hotelräumen.

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