Viele Mitarbeiter in der Gastronomie betroffenFBMA-Präsident plädiert für gemeinsamen Weg mit Politik

Oliver Fudickar ist Präsident der Food- and Beverage Management Association. (Bild: FBMA)

Für einen gemeinsamen Weg von Gastronomie und Politik aus der Coronakrise plädiert Oliver Fudickar, Präsident der Food & Beverage Management Association (FBMA). Er sorgt sich vor allem um die Mitarbeiter in den zahlreichen deutschen F&B-Outlets.

Anzeige

Dieser Artikel ist Teil unserer umfassenden Berichterstattung über die Coronakrise. >>> zur Übersicht

“Ich glaube niemand von uns hat in seinem beruflichen Leben bis heute eine solche Krise durchstehen müssen”, sagt Oliver Fudickar. Hoteliers und Gastronomen kämpften dieser Tage um ihre Existenz. Fudickar: “Aus heutiger Sicht muss es unser gemeinsames Ziel sein, mit der Politik Wege zu schaffen, die es ermöglichen, dass die Gastronomie nach der Krise wieder zur alten Stärke zurückkehrt.”

Und weiter: “Gerade unsere Mitarbeiter stehen bei uns allen im Fokus. Sie müssen im Zuge der Kurzarbeit erhebliche finanzielle Einbußen hinnehmen. Somit muss es gewisse Gesetzesänderungen geben, die es beispielsweise erlauben, dass neben der Kurzarbeit Nebenjobs verrichtet werden dürfen, damit niemand in eine Schieflage gerät. Leider wurde die Aufstockung des Kurzarbeitergeldes, analog der Regelung in Österreich, bereits verneint.”

Das Wichtigste, so Fudickar, sei aktuell aufmerksam zu sein, um keine Änderungen von Gesetzen zu verpassen, und bestmöglich an den verschiedenen Rettungsschirmen zu partizipieren. Dazu empfiehlt Fudickar auch die extra eingerichtete Seite des Dehoga. “Wir müssen unsere Unternehmen nun erstmal sicher in den Hafen bringen und dann schauen, dass unsere Mitarbeiter ebenfalls sicher mit uns durch die Krise laufen”, so Fudickar.

Anzeige