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StartBusiness & ManagementManagementVersicherungstipp::Betriebsrente: Bessere Konditionen zur Mitarbeiterbindung

VersicherungstippBetriebsrente: Bessere Konditionen zur Mitarbeiterbindung

Um im Ruhestand nicht mit finanziellen Einschränkungen leben zu müssen, sollten Arbeitnehmer fürs Alter vorsorgen. Hoteliers können dank des neuen Betriebsrentenstärkungsgesetz (BRSG) etwas für ihre Mitarbeiter tun und noch attraktiver als Arbeitgeber werden – und das fast zum Nulltarif.

Von wegen Rente kostet nur: Das BRSG sorgt ab Januar 2018 mit verbesserten Rahmenbedingungen für eine lukrative Altersvorsorge. Jeder Arbeitnehmer kann einen Teil seines Bruttolohnes in eine Rente abführen und spart sich bis zu einem Betrag von 260 Euro (2018) die Lohnsteuer und die Sozialabgaben. Interessant für den Arbeitgeber: Auch er spart sich Beiträge bei den Sozialkassen und kann diesen Teil als Arbeitgeberzuschuss zur Vorsorge weitergeben. Ab 2019 muss er das bei Neuverträgen sogar (Altverträge ab 2022). Allerdings sind die verpflichtenden 15 Prozent vom Beitrag meist weniger als die Einsparung, die er pro Vertrag erzielt. Ein lohnendes Geschäft also für beide Seiten. Und auch die Garantiezusage des Arbeitgebers wurde positiv angepasst: Im Sozialpartnermodell haftet der Arbeitgeber nicht mehr für die Rente des Mitarbeiters, sondern muss nur die Zahlungen an die Versorgungseinrichtung sicherstellen; eine Nachschusspflicht wurde gestrichen. Neu ist zudem, dass Arbeitnehmer über den steuer- und sozialversicherungsfreien Betrag von 260 Euro zur Rentenansparung den gleichen Betrag noch einmal steuerfrei zurücklegen können. Die Anwartschaft wird weiter erhöht, ohne das Nettogehalt genauso stark zu belasten. Wer sein Dienstverhältnis mindestens ein Kalenderjahr ruhen lässt, weil er zum Beispiel in Elternzeit geht, bekommt mit dem BRSG zudem eine Nachzahlungsmöglichkeit und kann Beiträge zu seiner Rente steuerfrei nachschieben.

Tipp: Durch die Steuer- und Abgabenfreiheit benötigt der Arbeitnehmer weniger Nettogehalt, um einen vernünftigen Rentenanspruch anzusparen und wird zusätzlich vom Staat gefördert. Sie als Arbeitgeber werden für Mitarbeiter interessanter. Im Sozialpartnermodell haften Sie zudem nicht mehr für die Betriebsrente und sparen dabei noch Sozialabgaben. Werben Sie aktiv mit »Ihrer« Betriebsrente, denn auch bestehende Verträge von neuen Mitarbeitern können in ihren Rahmenvertrag eingearbeitet werden.

 

Alexander Fritz
(B.A. Versicherungswirtschaft) ist Geschäftsführer der Fritz & Fritz Risikoberatung UG (Margetshöchheim). Er ist auf Risikomanagement-Konzepte und Pakete zur Unternehmensabsicherung für die Hotellerie spezialisiert. FRITZ & FRITZ GmbH, Tel. 0931-468650 • a.fritz@fritzufritz.dewww.fritzufritz.de

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