Upstalsboom Hotel am Strand in Schillig Vier-Sterne-Haus wird geschlossen und neu aufgestellt

Hotel am Strand Schilling
Im November diesen Jahres schließt das Hotel am Strand in Schilling, um sich neu aufzustellen. (Bild: Upstalsboom Hotel + Freizeit GmbH & Co. KG)

Das Hotel am Strand in Schillig wird nach der laufenden Saison im November vorübergehend geschlossen und neu aufgestellt. Die Wiedereröffnung ist für  Sommer 2020 geplant.

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Das Upstalsboom Hotel am Strand in Schillig soll konzeptionell neu aufgestellt werden, teilte die Upstalsboom Hotel + Freizeit GmbH & Co. KG heute mit. Dazu sei eine vorübergehende Schließung nach der Sommersaison im Herbst notwendig. “Bis zum Oktober läuft der Hotel- und Gastronomiebetrieb in gewohnter Art und Weise weiter”, betont Hoteldirektor Rico Manthey. Das Unternehmen betreibt über 80 Hotels an 20 Standorten an der Nord- und Ostsee sowie in Berlin und Emden.

“Diskrepanz zwischen Gästeansprüchen und Möglichkeiten”

Bodo Janssen, Geschäftsführer der Upstalsboom Hotel + Freizeit, erklärte, dass “dieser Schritt aufgrund einer zu großen Diskrepanz zwischen den sich wandelnden Gästeansprüchen im Luxussegment und den, dem gegenüberstehenden, infrastrukturbedingten eingeschränkten Möglichkeiten” notwendig sei. Frühestens im Frühsommer 2020 sei die Wiedereröffnung für das Haus in Top-Lage direkt am Nordseestrand vorgesehen.

Umbaumaßnahmen avisiert

Während der mindestens sechsmonatigen Betriebsschließung ab November werde aktiv an der konzeptionellen Neuaufstellung gearbeitet und es würden unterschiedliche Veränderungen in dem Hotel mit 68 Zimmern, Restaurant, Cafè-Bistro und Wellnessbereich vorgenommen. Diese seien auch mit Sanierungs- und Umbaumaßnahmen verbunden, die mit einem laufenden Betrieb nicht zu verbinden seien.

Berufliche Perspektive für Mitarbeiter an anderen Standorten

Der Nordseestandort im Wangerland mit direktem Blick auf das Wattenmeer berge viel Potenzial, das es mit neuen Impulsen nachhaltig zu erschließen gelte, betonte Janssen weiter. Weitere Details zur Neuausrichtung könne er derzeit noch nicht nennen. Die rund 50 Mitarbeiter seien von der Geschäftsführung vor kurzem über den Schritt des Unternehmens und die erforderlichen Personalmaßnahmen informiert worden. Die anderen Unternehmen der Upstalsboomgruppe werden sich laut Janssen dafür einsetzen, den Mitarbeitern berufliche Perspektiven an den anderen Upstalsboom-Standorten anzubieten.

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