Anzeige
Anzeige
Anzeige
StartAufmacherÜberbrückungshilfe III Plus::Anspruch bei freiwilliger Schließung

Überbrückungshilfe III PlusAnspruch bei freiwilliger Schließung

Im November wurde die Überbrückungshilfe III Plus bis Ende März 2022 verlängert. Nun hat das Bundeswirtschaftsministerium laut Dehoga Bayern klargestellt, dass Unternehmen auch ohne Vorliegen einer konkreten Schließungsverfügung die Hilfe beantragen können, wenn der laufende Geschäftsbetrieb unwirtschaftlich wäre.

Der Dehoga Bayern weist darauf hin, dass das Wirtschaftsministerium in seinen FAQs zu den Wirtschaftshilfen folgendes klarstellt: „Unternehmen, die im Zeitraum 1. November bis 31. Dezember 2021 wegen behördlich angeordneter coronabedingter Einschränkungen, wie zum Beispiel der 3G- oder 2G-Regel, oder vergleichbarer Maßnahmen (Verbot touristischer Übernachtungen, Sperrstundenregelungen) ihre Öffnungszeiten stark reduzieren oder gar freiwillig schließen, weil eine Aufrechterhaltung des Betriebs unwirtschaftliche wäre, können Überbrückungshilfe III Plus beantragen.“ Bei entsprechenden Umsatzeinbrüchen von mindestens 30 Prozent im Vergleich zu 2019 würden die Unternehmen ihre laufenden Fixkosten erstattet bekommen. Das soll vor allem Betrieben in der Gastronomie, Konzertveranstaltern oder auch Betreibern von Weihnachtsmarktständen helfen.

>> Erfahren Sie mehr zur Überbrückungshilfe III Plus!

Schließung aus wirtschaftlichen Gründen 

Ergänzend dazu habe das Ministerium dem Verband weitere Informationen zur Verfügung gestellt. „Der Antragsteller hat die wirtschaftlichen Beweggründe der freiwilligen Schließung oder Einschränkung des Geschäftsbetriebs dem prüfenden Dritten gegenüber glaubhaft darzulegen. Dabei legt er dar, inwiefern staatliche Corona-Zutrittsbeschränkungen oder vergleichbare Maßnahmen (Verbot touristischer Übernachtungen, Sperrstundenregelungen) seinen Geschäftsbetrieb wirtschaftlich beeinträchtigen.“ Eine Schließung oder Einschränkung des Geschäftsbetriebs erfolge dann aus wirtschaftlichen Gründen, wenn zum Beispiel die zu erwartenden Umsatzerlöse bei Öffnung nicht ausreichen würden, die variablen Kosten zu decken oder eine vergleichbare Unwirtschaftlichkeit besteht.

Weiter heißt es: „Der prüfende Dritte prüft die Angaben der Antragsstellenden auf Nachvollziehbarkeit und Plausibilität und nimmt die Angaben zu seinen Unterlagen. Auf Nachfrage der Bewilligungsstelle legt der prüfende Dritte die Angaben des Antragstellers der Bewilligungsstelle vor.“ Diese Regelung gelte ausschließlich für den Zeitraum vom 1. November bis 31. Dezember 2021.

Der Dehoga Bayern empfiehlt, den Zusammenhang von neuen Corona-Schutzmaßnahmen und daraus resultierenden Umsatzrückgängen zu dokumentieren. Gleiches gelte für die Absagen von Veranstaltungen jedweder Art oder auch Stornierungen im à la carte-Geschäft.


Corona-Wirtschaftshilfen
Details für „Überbrückungshilfe IV“ stehen
Jetzt lesen!

Newsletter-Registrierung

Topaktuell auf den Punkt gebracht!
Werktäglich berichtet der kostenlose Tophotel-Newsletter über aktuelle Ereignisse in der nationalen und internationalen Hotelwelt. Profitieren Sie von journalistisch hochwertiger Information und Inspiration für das tägliche Business.
ANMELDEN
Sie interessieren sich für Produktnews und technische Innovationen in der Hotellerie? Testen Sie auch unseren kostenfreien HOTEL+TECHNIK-Newsletter​
close-link