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Start Coronakrise Trotz Coronakrise: Rekordjahr für Andermatt Swiss Alps

Trotz CoronakriseRekordjahr für Andermatt Swiss Alps

Trotz Coronakrise hat die Andermatt Swiss Alps AG im Geschäftsjahr 2020  Unternehmensangaben zufolge eine Hotelauslastung auf Höchststand verbucht. Zudem wurden Immobilien im Wert von umgerechnet 69,4 Millionen Euro verkauft.

Letzteres entspricht einem Plus von rund 25 Prozent gegenüber dem Vorjahr und der Höchstmarke seit Gründung der ASA, so die Verantwortlichen. Ebenfalls die besten Ergebnisse seit Bestehen erzielten die beiden Hotels The Chedi Andermatt und Radisson Blu Reussen. Dies führte dazu, dass die Andermatt Swiss Alps erstmals seit Bestehen ein positives EBITDA erzielte.

Insgesamt ging der Umsatz der Andermatt Swiss Alps Gruppe im Geschäftsjahr 2020 mit 154,2 Millionen Schweizer Franken um acht Prozent gegenüber dem Vorjahr zurück, wie das Unternehmen mitteilt. Der Umsatzrückgang wurde vor allem durch die Corona-Auswirkungen bei der Ski Arena Andermatt-Sedrun verursacht. Trotzdem war der EBITDA (Ergebnis vor Abschreibungen, Zinsen und Steuern) mit 5,4 Millionen Franken erstmals positiv. Dies ist laut den Verantwortlichen auf die höhere Auslastung der Hotels, Effizienzsteigerungen und ein besseres Yield Management in allen Business Areas zurückzuführen. Seit Projektstart 2007 bis Ende 2020 wurden insgesamt über 1,2 Milliarden Franken investiert.

Immobilienverkäufe auf Rekordhoch

Die Immobilienverkäufe beliefen sich 2020 auf 76,9 Millionen Franken (Vorjahr 61,6 Millionen). Dies entspricht einer Zunahme von rund 25 Prozent. Die Nachfrage ist damit auf Rekordniveau gestiegen. Die Wohnungen der im Sommer 2020 lancierten Apartmenthäuser Frame und Alma waren innerhalb weniger Wochen mehrheitlich verkauft. Das gleiche gilt für die im März 2021 lancierten Häuser Koya und Altera, so die Gruppe.

Zum Ende des Geschäftsjahres 2020 waren rund 95 Prozent aller Wohnungen in den fertiggestellten und bezogenen Apartmenthäusern verkauft. Der durchschnittliche Quadratmeterpreis der 2020 verkauften Wohnungen betrug 13.905 Franken. Die Verkaufspreise stiegen gegenüber dem Vorjahr in jedem Immobiliensegment – Studios, Apartments und Residenzen.

Die Andermatt Swiss Alps Gruppe mit den Hotels The Chedi Andermatt und Radisson Blu Reussen sowie der Bergbahngesellschaft Andermatt-Sedrun Sport AG inklusive Schweizerischer Schneesportschule beschäftigte im Jahr 2020 mehr als 1.000 Mitarbeiter – hauptsächlich in den Kantonen Uri (Andermatt und Altdorf) und Graubünden (Sedrun). Im Jahresdurchschnitt ist die Andermatt Swiss Alps Gruppe Arbeitgeberin für 565 Vollzeitstellen.

Weiterhin erfolgreiche Entwicklung im The Chedi Andermatt

Das Fünfsterne-Deluxe-Hotel The Chedi Andermatt war 2020 wegen einer coronabedingten Schließung knapp elf Monate geöffnet. Es erzielte 2020 eine Ganzjahresauslastung von 69 Prozent (Vorjahr 54 Prozent). Der Umsatz stieg im Vergleich zum Vorjahr um rund 16 Prozent auf 34,5 Millionen Franken (Vorjahr 29,8 Millionen). Die Zahl der Gäste nahm um gut 17 Prozent auf 55.242 zu (Vorjahr 47.029).

Diverse Auszeichnungen wie das höchste Rating des Forbes Travel Guide sowie der Michelin Stern für das Restaurant “The Japanese by The Chedi Andermatt” auf dem Gütsch beweisen die Einzigartigkeit des Hotels und der Restaurants. Der General Manager vom The Chedi Andermatt, Jean-Yves Blatt, wurde von Gault-Millau zum Hotelier des Jahres 2020 gewählt.

Das Hotel Radisson Blu Reussen konnte trotz des mehrheitlichen Ausbleibens des Gruppen und Veranstaltungsgeschäftes den Umsatz auf 10,9 Millionen Franken (knapp acht Prozent plus) steigern. Mit 52.500 Gästen erreichte das Radisson eine Auslastung von rund 37 Prozent.

Wachstum der Ski Arena Andermatt-Sedrun gebremst

Die Wintersaison 2019/2020 der Ski Arena Andermatt-Sedrun wurde am 13. März 2020 abrupt beendet. Das Ergebnis des vom 1. Oktober 2019 bis 30. September 2020 laufenden Geschäftsjahres wurde dadurch getrübt und es resultierte ein gegenüber der Vorjahresperiode um acht Prozent tieferer Umsatz von 24,5 Millionen Franken. Bei den Skierdays resultiere ein Minus von über zwölf Prozent auf 411.000 Ersteintritte. Ohne die verordnete Schließung hätte laut den Verantwortlichen ein Plus von rund sechs Prozent verzeichnet werden können.

Im Winter 2020/2021 (1. Oktober 2020 bis 28. Februar 2021) ging der Umsatz als Folge der Covid-Einschränkungen (inklusive Schließung des Skigebiets zwischen Weihnachten und Neujahr auf der Urner Seite) im Vergleich zur Vorjahresperiode um 42 Prozent zurück. Der Andermatt Golf Course verzeichnete 2020 50 Prozent mehr Einnahmen aus Greenfees.

Ausblick

Die Andermatt Swiss Alps hat 2020 an der Neupositionierung gearbeitet und den Marktauftritt auf allen Ebenen erneuert. Mit der Verstärkung des Managements (unter anderem IT, Innovation, HR, Town Management) konnte in verschiedenen Bereichen die Professionalisierung weiter vorangetrieben werden, so die Verantwortlichen. Die Covid-Pandemie habe zudem die Digitalisierung beschleunigt.

Im Frühling 2021 erfolgte der Startschuss zu einem ehrgeizigen Bauprogramm. Es beinhaltet die Erweiterung des Sockelgebäudes (Podium) um rund 19.000 Quadratmeter. Dies ermöglicht den Bau weiterer 16 Apartmenthäuser, Gastrobetriebe und Einkaufsmöglichkeiten. Zudem ist Baubeginn für zwei weitere Häuser und für das dritte Hotel. Ende 2021 werden rund 100 Apartments in sechs fertiggestellten Häusern den Eigentümern übergeben.

Andermatt Swiss Alps im Video

Über die Andermatt Swiss Alps AG

Die Andermatt Swiss Alps AG mit Sitz in Andermatt plant, baut und entwickelt die Ganzjahresdestination Andermatt. Seit 2009 entsteht Andermatt Reuss mit Apartmenthäusern, Hotels und Chalets. Zur Andermatt Swiss Alps Gruppe gehören auch die Andermatt Sedrun Sport AG mit den Bergbahnen, dem Gastrobrand Mountain Food und der Schweizer Schneesportschule Andermatt, ein 18-Loch, Par-72 Championship Golfplatz und die Andermatt Konzerthalle. Mit den Hotels, der Sportinfrastruktur, dem Eventangebot und den Immobilien verfolgt Andermatt Swiss Alps die Vision, die “Prime Alpine Destination” zu werden.

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