Das Schwarzwaldhotel Treschers soll deutlich wachsen. Der amtliche Bauvorbescheid macht den Weg für neue Hotelgebäude, rund 6.000 Quadratmeter oberirdische Nutzfläche und eine Tiefgarage frei.
Für das Schwarzwaldhotel Treschers am Titisee liegt seit dem 20. Juli 2026 der amtliche Bauvorbescheid des Landratsamts Breisgau-Hochschwarzwald vor. Damit ist die grundsätzliche bauplanungsrechtliche Zulässigkeit für den geplanten Ausbau des Viersterne-Superior-Hotels bestätigt. Der Ausschuss für Umwelt und Technik der Stadt Titisee-Neustadt hatte die Pläne bereits im Mai beraten und begrüßt.
Geplant ist, den bislang als Parkplatz genutzten Innenhof grundlegend umzugestalten. Statt der oberirdischen Stellplätze soll dort ein parkähnliches Areal mit mehreren kleinteiligen Hotelgebäuden entstehen. Vorgesehen sind Häuser mit Steildächern, die sich in das gewachsene Ortsbild von Titisee einfügen sollen.
Je nach Ausgestaltung könnten 43 bis 86 zusätzliche Zimmer und Suiten mit insgesamt rund 192 Betten entstehen. Hinzu kommen sieben Ladeneinheiten. Die neuen Gebäude sollen rund 6.000 Quadratmeter oberirdische Nutzfläche umfassen. Auch eines der bestehenden Gebäude soll im Zuge des Projekts neu organisiert werden. Die Fahrzeuge der Hotelgäste sollen künftig in einer neu zu errichtenden Tiefgarage mit 128 Stellplätzen untergebracht werden.
Hotelkapazität könnte sich mehr als verdoppeln
Das Treschers verfügt derzeit über 72 Zimmer und Suiten mit einer Größe von 25 bis 40 Quadratmetern. Zum Hotel gehören außerdem ein Spa-Bereich mit Beautyfarm, Innen- und Außenpool, eine Saunalandschaft sowie mehrere gastronomische Angebote direkt am Seeufer. Mit bis zu 86 zusätzlichen Zimmern und Suiten würde sich die Zahl der Gästezimmer deutlich mehr als verdoppeln.
Mit der Projektentwicklung wurde das Münchner Architekturbüro LSA Architekten unter der Leitung von Christof Lampadius beauftragt. Das Büro war unter anderem für die Neugestaltung des Parkhotel Egerner Höfe am Tegernsee verantwortlich. Bauherr ist die Treschers Schwarzwald-Hotel am See KG, vertreten durch Michael Moninger. red/sar